NIDWALDNER KANTONALBANK: NKB mit leichtem Gewinnrückgang

Ein leicht rückläufiger Geschäftsertrag und ein höherer Geschäftsaufwand drücken auf das Ergebnis 2013 der Nidwaldner Kantonalbank (NKB). Der Bruttogewinn beträgt 25,2 (Vorjahr: 29,3) Mio. Franken , der Nettogewinn 14,8 (14,9) Mio. Franken.

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Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

In einem Communiqué vom Donnerstag schreibt die NKB von einem soliden Jahresergebnis in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld. Die Zunahme des Geschäftsaufwandes auf 32,9 (30,5) Mio. Fr. sei auf einen Sondereffekt im Personalaufwand zurückzuführen. Darin enthalten ist eine ausserordentliche Rückstellung von 2,4 Mio. Fr. zur Ausfinanzierung der Deckungslücke der Pensionskasse Nidwalden.

Der Geschäftsertrag sank um 2,9 Prozent auf 58,1 (59,8) Mio. Franken. Massgebend dafür war das Zinsengeschäft, die stärkste Ertragsquelle der NKB, welches von dem anhaltenden Tiefzinsniveau und der damit verbundenen Margenerosion geprägt war. Es trug mit 45,1 (46,4) Mio. Fr. zum Erfolg bei.

Der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte mit 8,7 Mio. Fr. knapp gehalten werden. Das Handelsgeschäft dagegen verzeichnete einen rückläufigen Erfolg von 2,9 (3,2) Mio. Franken.

Bei den Kundenausleihungen verzeichnete die NKB einen Zunahme um 5,6 Prozent auf 3,2 Mrd. Franken. Die Kundengelder dagegen wuchsen mit 2,2 Prozent auf 2,8 Mrd. Fr. weniger stark als im Vorjahr (7,2 Prozent).

Die Bilanzsumme der NKB stieg um 5 Prozent auf 3,8 Mrd. Franken. Die Dividende bleibt bei 23 Prozent. Bedingt durch die Aktivierung des antizyklischen Puffers erhält der Kanton Nidwalden 0,1 Mio. Fr. mehr Ausschüttung, insgesamt 9,6 Mio. Franken.

Die Aussichten für das laufende Jahr beurteilt die Bank als durchwachsen.

sda