Nidwaldner Kantonalbank sucht einen neuen Chef

Mitte 2013 geht Markus Grünenfelder, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Kantonalbank, in Pension. Die Suche nach dem Nachfolger beginnt.

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Markus Grünenfelder an der NKB-Partizipanten-Versammlung 2011. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Markus Grünenfelder an der NKB-Partizipanten-Versammlung 2011. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

In Inseraten sucht die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) einen neuen Chief Executive Officer (CEO). «Wir wollen früh genug mit der Nachfolgeregelung beginnen», sagt Christian Waser, Präsident des Bankrates. Die Anstellungsbedingungen der Nidwaldner Kantonalbank sähen vor, dass Geschäftsleitungsmitglieder mit 62 Jahren pensioniert würden. «Markus Grünenfelder wird Mitte 2013 regulär pensioniert.»

Zuständig für die Anstellung eines neuen Bankchefs oder einer neuen Bankchefin ist der Bankrat. Er hat ein Nominationskomitee gebildet, das von einer externen Firma bei der Suche des neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung unterstützt wird.

Offenes Verfahren
«Wir wollen ein offenes, faires und professionelles Auswahlverfahren gewährleisten», so Waser. Sowohl interne wie auch externe Bewerbungen seien möglich.

«Bestenfalls haben wir im Sommer 2012 eine Nachfolgelösung. Wir müssen immer damit rechnen, dass wir nicht auf Anhieb eine geeignete Person finden», sagt der Bankratspräsident. Je nachdem müssten auch noch Kündigungsfristen berücksichtigt werden. «Wir rechnen damit, dass der neue CEO frühestens Anfang 2013 verfügbar ist», so Christian Waser.

Für die Nidwaldner Kantonalbank sei das ein sehr wichtiger Entscheid. «Wir müssen die richtige Person finden für die Leitung der Bank. In Markus Grünenfelder hatten wir diese Person.»

Grünenfelder ist seit dem 1. September 1998 Vorsitzender der Geschäftsleitung. «In dieser Zeit hat die Nidwaldner Kantonalbank ihre Marktführerschaft weiter ausbauen können», sagt Waser. Er habe alle Entwicklungen zur modernen Universalbank aktiv und zielführend umgesetzt, sagt Waser. «Im Vergleich mit anderen Banken sind wir gut aufgestellt und voll dabei.»

Morgen in einer Woche informiert die NKB über das Jahresergebnis 2011.

Martin Uebelhart/Neue NZ