Nidwaldner Kantonalbank: weniger Gewinn

Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) musste im Jahr 2012 in einem unsicheren Markt mit tiefen Zinsen einen Rückgang des Nettogewinns um ein Prozent auf 14,9 Mio. Franken hinnehmen.

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Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Der Hauptsitz der Nidwaldner Kantonalbank in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Rückstellungen für allgemeine Bankenrisiken von 13 Millionen Franken und Abschreibungen von 2,5 Millionen Franken belasteten den Jahresgewinn, teilte die NKB am Donnerstag mit.

Dagegen kletterte der Bruttogewinn auf Rekordhöhe. Er betrug 29,3 Millionen Franken. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr und stellte einen Rekord in der Geschichte der Bank dar, wie es in der Mitteilung heisst. Die Bilanzsumme nahm um 112,2 Millionen auf 3,61 Milliarden. Franken zu.

Gutes Geld verdient hat die Bank vor allem mit dem Zinsengeschäft. Die stärkste Ertragsquelle der Bank brachte 46,4 Millionen Franken ein. Das sind 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch das Kreditgeschäft entwickelte sich dank guter Wirtschaftslage im Kanton Nidwalden sehr gut, schreibt die Bank weiter. Kredite und Hypothekarausleihen steigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent auf 2,99 Milliarden Franken.

Bei den Kundengelder registrierte die NKB ein Plus von 183 Millionen Franken. Auch die Ausleihungen (plus 173 Millionen) und die Depovolumen (plus 104 Millionen) entwickelten sich positiv.

Die Dividende bleibt bei 23 Prozent, teilte die NKB mit. Der Kanton Nidwalden erhält Abgeltungen und Dividenden von 9,5 Mio. Franken, 0,4 Millionen mehr als im Vorjahr.

sda