Nidwaldner Kantonsbibliothek und Museen öffnen wieder – mit Ausnahmen

Das Nidwaldner Museum, die Kantonsbibliothek und das Berufsinformationszentrum empfangen wieder Besucher. Es gilt aber strenge Hygiene-Regeln – auch für ausgeliehene Artikel.

Sophie Küsterling
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Wegen der abflachenden Corona-Pandemie lockert der Bundesrat die Einschränkungen für bestimmte Einrichtungen. Ab kommender Woche empfangen auch das Nidwaldner Museum, die Kantonsbibliothek und das Berufsinformationszentrum wieder Besucherinnen und Besucher. Um den sicheren Besuch zu gewährleisten, setzen die Institutionen jeweils Schutzkonzepte um, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst.

In der Kantonsbibliothek in Stans, welche am Dienstag öffnet, kommen beispielsweise die retournierten Medien in eine dreitägige Quarantäne, bevor sie wieder ausleihbar sind. Zur Verkürzung der Aufenthaltsdauer in der Bibliothek wird zudem ein Regal zur kontaktlosen Selbstabholung reservierter Medien eingerichtet. Für besonders gefährdete Personen wird bis zu den Sommerferien weiterhin ein kostenloser Medienlieferservice angeboten. Dieser sei bisher rege genutzt worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Persönliche Beratung ist wieder möglich

Ebenfalls ab Dienstag hat das Berufsinformationszentrum – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln – zu den üblichen Zeiten geöffnet. Informationsmaterial kann weiterhin per Telefon oder E-Mail angefordert werden und steht erst drei Tage nach Ausleihe wieder zur Verfügung. Die Berufs- und Studienberatung findet ab Montag unter Einhaltung der Verhaltensregeln wieder persönlich statt.

Ab dem 13. Mai ist auch das Winkelriedhaus des Nidwaldner Museums wieder offen für Besucherinnen und Besucher. Die aktuelle Ausstellung «Annemarie von Matt – widerstehlich», die nach nur einem Wochenende wegen den Coronakrise geschlossen werden musste, wird bis zum 27. September verlängert.

Am Mittwoch, 27. Mai, geht auch das Salzmagazin wieder auf. Auf das Publikum wartet dort unter dem Titel «Heepä, gigele, gäitsche – Mundart in der Deutschschweiz» eine Ausstellung zum Dialekt. Diese soll laut Mitteilung dazu anregen, sich verstärkt auf die eigene Sprache und auf das Sprechen zu achten und die Art und Weise, wie in der Deutschschweiz die Sprache gebraucht wird, genauer wahrzunehmen.

Festung Fürigen bleibt geschlossen

In sämtlichen Institutionen sind die maximalen Besucherzahlen genau definiert und die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Veranstaltungen sind bis auf Weiteres noch nicht möglich. Eine Ausnahme gibt es jedoch. Gemäss Mitteilung kann die Festung Fürigen in Stansstad vorläufig nicht geöffnet werden. Grund dafür ist, dass die Umsetzung der Hygiene- und Abstandmassnahmen in den engen Felsgängen nicht möglich ist.