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Nidwaldner Kripochef wird neu höchster «Jagdpolizist»

Ruedi Baumgartner, Chef der Nidwaldner Kriminalpolizei, unternimmt per 1. Dezember einen aussergewöhnlichen Karrierewechsel. Der 45-Jährige, der seit 2012 an der Spitze der Kripo steht, wird neuer Nidwaldner Wildhüter.
Franziska Herger
Ruedi Baumgartner freut sich auf mehr Arbeit im Freien. (Bild: Pius Amrein, Stans, 28. März 2019))

Ruedi Baumgartner freut sich auf mehr Arbeit im Freien. (Bild: Pius Amrein, Stans, 28. März 2019))

Dies geht aus einer Meldung der Staatskanzlei hervor. Der heutige Wildhüter Hubert Käslin trete nach fast 20 Jahren im Dienst per Ende Jahr seinen wohlverdienten Ruhestand an, heisst es weiter. Ruedi Baumgartner sei ein erfahrener Jäger und Schweisshundeführer und kenne sich zudem hervorragend auf dem Kantonsgebiet wie auch auf Gesetzesebene aus. Wir fragten den Hergiswiler, was ihn am neuen Job besonders reizt.

Was hat Sie zum Karrierewechsel bewegt?

Ruedi Baumgartner: Es war ganz und gar kein Entscheid gegen meinen jetzigen Job. Aber die Stelle als Wildhüter ist eine einmalige Chance für mich, Beruf und Hobby zu vereinen.

Die Jagd hat mich von Kindsbeinen an fasziniert.

Seit 2016 besitze ich den Fähigkeitsausweis und seit 2017 habe ich einen eigenen Schweisshund namens Airo. Da ich wusste, dass Hubert Käslin Ende Jahr pensioniert wird, habe ich die Möglichkeit mit meiner Familie intensiv besprochen und mich dann ordentlich beworben.

Wird bereits nach einem Nachfolger für Sie gesucht?

Die Stelle als Kripochef wird in den nächsten Wochen öffentlich ausgeschrieben.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Vor allem auf die Arbeit im Freien. Heute verbringe ich etwa 95 Prozent meiner Arbeitszeit im Büro. Dagegen werde ich wohl die Einblicke in spannende Fälle, die ich als Kripochef gewonnen habe, und die Zusammenarbeit mit «meinen» Mitarbeitenden einen Moment lang vermissen.

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Tätigkeiten?

Die jagdpolizeilichen Aufgaben werden mich sicher an meine Arbeit bei der Polizei erinnern. Sorge ich jetzt für Ruhe und Ordnung in der Öffentlichkeit, werde ich mich bald für Ruhe und Ordnung im Wald und während der Jagdzeit einsetzten (lacht).

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