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Nidwaldner Landrat legt Wahlsystem fest

Der Kanton braucht ein neues System für die Landratswahlen. Das Parlament berät bald darüber. Im Vorfeld spricht alles für den Doppelten Pukelsheim.
Der Landrat Nidwalden im Rathaus Stans. (Bild: Corinne Glanzmann)

Der Landrat Nidwalden im Rathaus Stans. (Bild: Corinne Glanzmann)

Der Kanton Nidwalden muss auf die Landratswahlen 2014 ein neues Wahlverfahren einführen. So will es ein Entscheid der Bundesrichter in Lausanne. Die aktuellen Parlamentarier haben es nun selber in der Hand, die Bestimmungen für das künftige Wahlsystem festzulegen. Am 28. März beraten sie über das Modell, das vom Regierungsrat, von vielen Gemeinden und auch von den meisten Parteien favorisiert wird: den Doppelten Pukelsheim. Mit diesem wären künftig keine stillen Wahlen mehr möglich.

Oliver Mattmann

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So funktioniert das Pukelsheim-Modell

Ein von den Grünen herbeigeführter Entscheid des Bundesgerichts besagt, dass das heutige Wahlsystem in Nidwalden verfassungswidrig ist. Dieser Beschluss hat die Suche nach einem neuen Verfahren ausgelöst. Beim favorisierten Modell, dem Doppelten Pukelsheim, würden die Sitze in einem zweistufigen Proporzverfahren verteilt. Zuerst wird aus allen Listenstimmen im Kanton die Sitzzahl pro Partei berechnet. Erst dann werden die Sitze auf die Gemeinden verteilt. In Einzelfällen ist es möglich, dass im selben Wahlkreis eine Partei einen Sitz gewinnt, obwohl sie weniger Stimmen erreicht hat als andere Parteien. Grund ist, dass der Partei rechnerisch noch Stimmen aus anderen Wahlkreisen zugerechnet werden, die noch nicht verwertet wurden.

om

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