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Nidwaldner Museum beschäftigt sich mit der Jagd

Im Salzmagazin werden ab April das Jagen und Wildern thematisiert. Denn in Nidwalden sei die Jagd präsent wie in kaum einem anderen Kanton.
Ausstellungsstücke wie dieses sind im Salzmagazin demnächst zu sehen. (Bild: PD)

Ausstellungsstücke wie dieses sind im Salzmagazin demnächst zu sehen. (Bild: PD)

(pd/mst) Jagen und Wildern gehören zu den ältesten Tätigkeiten der Menschheit. Seit Tausenden von Jahren wird gejagt, und es ist auch heute noch aktuell, wenn auch öfter in übertragenem Sinn. Im Alltag ist immer wieder von «Schnäppchenjägern», «Headhuntern» oder Sammlern auf ihrer «Pirsch» die Rede. Um dieses alltägliche Jagen geht es in der neuen Ausstellung im Salzmagazin des Nidwaldner Museums genauso wie um das «wirkliche» Jagen. Dies teilt die Nidwaldner Bildungsdirektion in einem Schreiben mit.

Jagen und Wildern seien in Nidwalden präsent wie in kaum einem anderen Kanton. Wilderergeschichten gehörten zum kulturellen Erbe des Kantons, seit jeher werden sie aufgeschrieben und veröffentlicht, in Volkstheatern aufgeführt und von Generation zu Generation weitererzählt.

Die Ausstellung blickt laut der Mitteilung auf das Jagen aus drei Richtungen: Sie fragt nach Geschichte und Gegenwart des Jagdhandwerks, nach der Rolle der Jäger, nach Tötung und Verzehr des erlegten Wildes, aber auch nach der Rolle des Gesetzes und der Gesetzesübertretung. Gleichzeitig zeige die Ausstellung, wie allgegenwärtig Jagen und Wildern im täglichen Leben sind, wo Spuren des Jagens in Lebensmitteln oder Gegenständen des täglichen Gebrauchs sichtbar sind oder wie wir in unserem Alltag ständig pirschen, spähen und erbeuten. Zudem gehe es um die Bedeutung des Jagens und Wilderns in der aktuellen bildenden Kunst, aber insbesondere auch in der Volkskunst, in den Jagdlegenden des Kantons Nidwalden und in ihren zahlreichen Bearbeitungen für die Bühne, das Radio oder den Film.

Begleitprogramm: Freitag, 5. April, 18.30 Uhr Begrüssung durch Stefan Zollinger, Leiter Nidwaldner Museum; Ausstellungseinführung durch Basil Rogger, Kurator. Ausstellung vom 6. April bis 27. Oktober. Mittwoch 14 bis 20 Uhr, Donnerstag/Freitag/Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr im Salzmagazin, Stans.

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