Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Nidwaldner Patentjäger feiern farbenfrohe Fahne

Zum 100-Jahr-Jubiläum gönnt sich der Nidwaldner Verein eine neue Vereinsfahne.
Richard Greuter
Begleitet von den Obwaldner Jagdhornbläsern präsentierten die Patentjäger Nidwaldens die alte (links) und die neue Fahne des Vereins. (Bilder: Richard Greuter, Büren, 10. November 2019)

Begleitet von den Obwaldner Jagdhornbläsern präsentierten die Patentjäger Nidwaldens die alte (links) und die neue Fahne des Vereins. (Bilder: Richard Greuter, Büren, 10. November 2019)

Mit einer Hubertusmesse weihte der Patentjägerverein Nidwalden eine neue Vereinsfahne ein. In der bis auf den letzten Platz belegten Kirche Büren gestalteten Pfarradministrator Melchior Betschart und Marino Bosoppi einen eindrücklichen Gottesdienst. Untermalt wurde die Messe mit Fanfaren der Jagdhornbläser Obwalden.

In seiner Begrüssung spannte Bosoppi gleich zu Beginn einen Bogen zu den Jägern und erklärte, warum der Patentjägerverein sein 100-Jahr-Jubiläum in der Kirche feiert. «Ich denke, dass Gott nicht nur für den Menschen, sondern für die ganze Schöpfung da ist.» Dies stehe so im Schöpfungsbericht, wo zu lesen sei, dass der Segen Gottes Menschen, Pflanzen und Tieren gilt.

Hanspeter Rohner schilderte die Entstehungsgeschichte der neuen Vereinsfahne. Dabei berichtete er von zahlreichen Entwürfen und über die endgültige Auswahl eines geeigneten Stoffes. Dann kam er auf den eigentlichen Sinn der Fahne zu sprechen: «Unsere neue Fahne ist ein Stück Jagd und hat eine symbolische Bedeutung.» Eine Fahne sei ein Zeichen einer Gemeinschaft. «Sie ruft uns immer wieder in Erinnerung, dass wir unser Weidwerk respektvoll gegenüber dem Wild, den Jagdkameraden und der Gesellschaft betreiben sollen.»

Farbenfrohe Fahne soll Jäger an Aufgabe erinnern

Pfarradministrator Melchior Betschart segnet die neue Fahne, gehalten von den Parten Rosmarie Liem und Hanspeter Scheuber.

Pfarradministrator Melchior Betschart segnet die neue Fahne, gehalten von den Parten Rosmarie Liem und Hanspeter Scheuber.

Dann war die Reihe an den Fahnenpaten. Stück um Stück entrollten Fahnengotte Rosmarie Liem und Fahnengötti Hanspeter Scheuber die neue Fahne. «Es ist eine Ehre», sagte Rosmarie Liem gegenüber unserer Zeitung und fügte nach: «Als Frau eines Jägers weiss ich, was diese Fahne für sie bedeutet.» Ähnlich äusserte sich Fahnengötti Hanspeter Scheuber: «Es ist eine sehr schöne Fahne und man weiss, wohin sie gehört.» Die neue Fahne wirkt gegenüber ihrer eher düsteren, inzwischen 61- jährigen Vorgängerin sehr farbenfroh. Hirsch, Gämse und Reh zieren das Bild und im Hintergrund zeigt sich der Brisen.

Am Ende gratulierte Regierungsrätin Karin Kayser dem Jubilaren zur neuen Flagge. Die Jagd sei verbunden mit Hege, Pflege und Kameradschaft, meinte die Justiz- und Sicherheitsdirektorin. Trotzdem mahnte Kayser: «Mit der Jagd soll man nicht nur in Nostalgie leben, sondern auch die Zukunft gestalten.» Mit den beiden Märschen «Hörnerklang» und «Auf Wiedersehen» verabschiedeten die Jagdhornbläser Obwalden die Besucher der Messe.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.