Nidwaldner Regierung legt Eckwerte für Prämienverbilligung fest

2020 gibt Nidwalden 1 Million Franken weniger für die Prämienverbilligung aus.

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(mst/pd) Der Nidwaldner Regierungsrat hat die Eckwerte der Prämienverbilligung für das kommende Jahr bestimmt. Es ist laut einem Schreiben der Staatskanzlei davon auszugehen, dass im nächsten Jahr die vom Landrat bewilligten 17 Millionen Franken ausgeschüttet werden. Dieser hat das Budget um eine Million auf 17 Millionen Franken gekürzt.

Der Regierungsrat setzt die Eckwerte für die Prämienverbilligung jedes Jahr fest. Dazu gehören nebst der Richtprämie der Selbstbehalt (zwischen 7 und 12 Prozent) und der Anteil am Reinvermögen (zwischen 10 und 20 Prozent). Nächstes Jahr bleiben die Richtprämien gleich (Erwachsene beispielsweise 4428 Franken pro Jahr). Der Selbstbehalt allerdings steigt um einen Prozentpunkt auf 12 Prozent, das anrechenbare Reinvermögen bleibt bei 20 Prozent, wie die Staatskanzlei weiter schreibt.

Bund beteiligt sich an den Kosten

Bei diesen Eckwerten sei davon auszugehen, dass im kommenden Jahr rund 23 Prozent der Bevölkerung von einer Prämienverbilligung profitieren können. Der Bund wird sich laut der Regierung mit 14,3 Millionen Franken an den Kosten beteiligen.

Wie üblich, werde der Versand der Antragsformulare für potenzielle Bezüger einer Prämienverbilligung im März des kommenden Jahres durch die Ausgleichskasse Nidwalden erfolgen. Die ausgefüllten Formulare müssen danach bis spätestens Ende April eingereicht werden. Die Auszahlung der Prämienverbilligung erfolgt anschliessend direkt an die Krankenversicherer.