Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Nidwaldner Schützen: Präsident Sepp Risi geht bald

An der 68. Generalversammlung des Matchschützen-Verbands Nidwalden wurden die Sorgenfalten des Vorstandsvorsitzenden nicht kleiner. Erfreulich sind indes die sportlichen Erfolge.
Franz Niederberger
Präsident Sepp Risi (links) und Martin Lüscher, der neu im Vorstand Einsitz nimmt. (Bild: Franz Niederberger)

Präsident Sepp Risi (links) und Martin Lüscher, der neu im Vorstand Einsitz nimmt. (Bild: Franz Niederberger)

In der Schützenstube Aamättli begrüsste Präsident Sepp Risi zur ordentlichen Generalversammlung des Matchschützen-Verbands Nidwalden 43 Stimmberechtigte. Im vergangenen Vereinsjahr standen keine speziellen Wettkämpfe auf dem Arbeitsprogramm, der Fokus richtete sich auf die Thematik Vorstandsarbeit. Ein Lichtblick war die Wahl von Martin Lüscher in den Vorstand, er ist neuer Schützenmeister Gewehre 50 Meter. Dass die Situation nach wie vor ernst ist, beweist die Tatsache, dass sich Andreas Leuenberger, Michel Barto und Präsident Sepp Risi nur noch für ein Jahr im Vorstand zur Verfügung stellen. Bis Ende August hofft der Vorstand, dass sich neue Mitglieder für die Vorstandsarbeit finden lassen.

Aus sportlicher Sicht erwähnte Präsident Sepp Risi die herausragenden Leistungen an den Schweizer Meisterschaften in allen Disziplinen. Dazu verfügen die Nidwaldner Matchschützen mit Nina Christen, Petra Lustenberger und Marina Schnider über Spitzenathletinnen auf dem internationalen Parkett. Mit Stolz erfüllten die Leistungen des Nachwuchses deren Chef Alessandro May.

Die Gönnerbeiträge bescherten Kassier Hans-Peter Bucher einen grossen Zustupf in die Verbandskasse. Er konnte eine Vermögenszunahme von 4300 Franken ausweisen. Einstimmige Zustimmung fand ein Antrag zur Überweisung von 1500 Franken an den Kantonalschützenverband. Dieser wird gezielt für die Unterstützung der Abstimmung vom 19. Mai («Nein zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie») verwendet.

Grossartige Resultate an den Meisterschaften

Als Jahresmeister in der 2-Stellung Ordonnanzwaffe liess sich Hans-Peter Bucher feiern. Mit der freien Waffe 3-Stellung entschied Michael Burch die Jahresmeisterschaft. Ebenfalls Jahresmeister wurde Samuel Christen in der 2-Stellung mit dem Standardgewehr, dazu holte er die Silbermedaille an den Schweizer Meisterschaften. SM-Gold gab es für Nina Christen, Frauen, G10 m, und Marcel Joller, Jugendliche liegend, G50 m. Weiteres Gold gab es für Manuel Lüscher, Elite Dreistellung, G50 m, sowie Bronze Elite liegend. Silber und Bronze sicherte sich Marina Schnider, Frauen liegend und Frauen Dreistellung, G50 m. Dazu gehörten auch die SM-Silbermedaillen für Petra Lustenberger, Frauen, G10 m, Julia Oberholzer, Juniorinnen, G10 m, Lynn Aregger, Jugendliche Dreistellung, G50 m und die Bronzemedaille für Debora Baumgartner, Jugendliche Dreistellung, G50 m. Weitere Medaillengewinner waren Markus Mathis, Stella May und Silvan Diethelm.

Wie sehr der Schiesssport Kantonalpräsident Max Ziegler am Herzen liegt, war mit dessen flammendem Appell zu einem deutlichen Nein zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie spürbar. Auch Marcel Ochsner, Präsident des Schweizerischen Matchschützen-Verbandes, hob die Wichtigkeit und die Bedeutung des Schiesswesens hervor und verdankte die grosse Arbeit aller Beteiligten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.