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Nidwaldner Staatskanzlei ist vom Nutzen der Abstimmungs-App überzeugt

Per App können neu Abstimmungsergebnisse verfolgt werden. Die beiden Kanzleien sehen darin Vorteile.
Marion Wannemacher
Die Voteinfo-App im App-Store. (Bild: Screenshot)

Die Voteinfo-App im App-Store. (Bild: Screenshot)

Bereits bei der eidgenössischen Abstimmung über die Zersiedelungsinitiative am 10. Februar kommt die neue App VoteInfo zum Einsatz. Sie bietet nicht nur einen Zugang zu den offiziellen Informationen zu den Abstimmungsunterlagen von Bund und Kantonen, sondern informiert am Abstimmungssonntag ab 12 Uhr laufend über die aktuellen Zwischen- und Endresultate Ausserdem können sich die Nutzer über vergangene Abstimmungsresultate informieren, soweit diese verfügbar sind.

In Ob- und Nidwalden erhält die neue App, die von der Bundeskanzlei in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Amt des Kantons Zürich entwickelt wurde, Zuspruch. «Ich finde, das ist eine sehr gute Sache», sagt Erich von Rotz, administrativer Leiter der Staatskanzlei Nidwalden. «Früher wurden die Daten von Abstimmungen telefonisch, per Fax oder Mail an die Bundeskanzlei und in einem zweiten Datentransfer ans Bundesamt für Statistik (BFS) geschickt. Jetzt gibt es nur noch eine Schnittstelle, auf die sowohl die Bundeskanzlei wie auch das BFS zurückgreifen kann», hält Erich von Rotz fest.

Künftig auch kommunale Resultate?

Auch der Kommunikationsbeauftragte des Kantons Obwalden, Mathias Küchler, ist von den Vorteilen der App überzeugt. Diese biete einen einfachen und direkten Zugang zu den offiziellen Informationen von Bund und Kantonen. Diese könnten gebündelt auf dem Smartphone als sehr häufig genutztem Kommunikationsmittel gelesen werden. «Die App ermöglicht es, Kantone als Favoriten zu setzen und so die Informationen nach den eigenen Interessen zusammenzustellen. Diese Funktion ist aus Sicht der Staatskanzlei sehr nützlich.» So könne der Stimmbürger nach einem Urnengang auch das Stimmverhalten der Kantonen und Gemeinden nachvollziehen.

Direkte Kosten entstanden für die Kantone nicht bei der Einrichtung der App, dafür liefern sie die nötigen Daten und müssen dafür in ihren Staatskanzleien die entsprechende Infrastruktur schaffen.

Die App soll in naher Zukunft weiter ausgebaut werden, sodass anschliessend auch kommunale Ergebnisse abrufbar werden, ist Erich von Rotz zuversichtlich.

Die App VoteInfo ist erhältlich für iOS sowie für Android und kann im App Store und auf Google Play ab sofort kostenlos heruntergeladen werden.

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