Nidwaldner suchen neue Energien

Wasser, Wind und Erdgas: Das Elektrizitätswerk Nidwalden will 50 Millionen Franken in Anlagen in der Schweiz und im Ausland investieren.

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Auch Nidwalden will eigene Ressourcen besser nutzen. Auf dem Bild der Bau des Kleinwasserkraftwerks Ettisbühl an der kleinen Emme bei Malters im November 2010. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Auch Nidwalden will eigene Ressourcen besser nutzen. Auf dem Bild der Bau des Kleinwasserkraftwerks Ettisbühl an der kleinen Emme bei Malters im November 2010. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) hat sich das strategische Ziel gesteckt, den Nidwaldner Energieverbrauch zu mehr als 90 Prozent mit Strom aus eigenen Werken oder Beteiligungen abzudecken. Heute liegt dieser sogenannte Eigenversorgungsgrad bei 80 Prozent. Das EWN will im Kanton auf die Wasserkraft setzen.

Das Kraftwerk Buoholzbach in Wolfenschiessen soll bereits nächstes Jahr Strom produzieren. Bis 2020 sind weitere Kraftwerke in Wolfenschiessen, Büren, Oberrickenbach und Emmetten vorgesehen. Gesamthaft wendet das EWN 63 Millionen Franken für die weitere Nutzung der Wasserkraft auf.

Einen ebenfalls grossen Brocken in den nächsten etwa 10 Jahren stellen die Investitionen von rund 70 Millionen ins Versorgungsnetz dar. Nebst der Beteiligung an einem Windpark in der Nordsee möchte sich das EWN zudem mit ganzen 50 Millionen Franken an mehreren Kraftwerken in der Schweiz und im nahen Ausland beteiligen.

Geri Wyss

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>