Nidwaldner Unteroffiziere treten aus dem Schweizer Verband aus

Das Jubiläumsjahr bleibt in bester Erinnerung. Weniger erfreulich ist beim Unteroffiziersverein (UOV) Nidwalden der Blick nach vorne. Daher haben die Mitglieder verschiedene Massnahmen beschlossen.

Franz Niederberger
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Jahresmeister Josef Vogel (links) zusammen mit UOV-Präsident Daniel Rötheli. (Bild: Franz Niederberger (Beckenried, 25. Januar 2019))

Jahresmeister Josef Vogel (links) zusammen mit UOV-Präsident Daniel Rötheli. (Bild: Franz Niederberger (Beckenried, 25. Januar 2019))

An der Generalversammlung in Beckenried blickte Präsident Daniel Rötheli auf das Jubiläumsjahr «150 Jahre Unteroffiziersverein Nidwalden» zurück. Ein erster Höhepunkt bildete die Tagung mit Bankett und gelungenen Darbietungen. Dazu kam der interessante und informative Jubiläums-Ausflug mit der Besichtigung der Festung Vitznau. Als OK-Chef für diese Anlässe zog Vizepräsident Manfred Schneider die Fäden. Dank Gönnerbeiträgen von Mitgliedern und Institutionen hielten sich die Ausgaben im budgetierten Rahmen.

Hocherfreut zeigte sich Daniel Rötheli über die Resultate der Schützen, welche die Farben des UOV Nidwalden ausserhalb der Kantonsgrenzen präsentierten. Am Kantonalschützenfest in Graubünden brillierte die Gruppe Pirmin Käslin, Peter Odermatt und Walter Mathis mit dem Gewinn der Silbermedaille. Auch im Einzel durfte sich Walter Mathis die Silbermedaille umhängen lassen. Beim Bowling, Jassen, Familien-Picknick und Fondueessen kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Die Jahresmeisterschaft gewann Josef Vogel vor Manfred Schneider und Daniel Rötheli.

Weichen für die Zukunft gestellt

Der Vorstand setzte sich intensiv mit der Planung der Vereinszukunft auseinander, Hauptthema waren die Finanzen. Einstimmig sprach sich die Versammlung für die Beibehaltung des Vereinslokals in Buochs aus. Gemäss Daniel Rötheli ist der Begegnungsort ein wichtiges Rückgrat für das Vereinsleben. Ein Antrag des Vorstandes, aus dem Schweizerischen Verband auszutreten, erhielt ebenfalls einstimmig Zuspruch. Damit werden rund 1'200 Franken gespart. Der Gegenwert der Dachvereinigung sei alles andere als angemessen gewesen. Angepasst wird auch das Reglement der Jahresmeisterschaft. Ohne Gegenstimme wurde der Jahresbeitrag um 10 Franken erhöht, neu beträgt er für Aktive 50, für Veteranen 40 Franken. Mit diesen Massnahmen erhofft sich Rötheli, das Vereinsschiff auf Kurs zu halten und die Zukunft des UOV Nidwalden mittelfristig zu sichern.

Wiedergewählt wurden für weitere zwei Jahre Veteranenobmann Sigfried Regli, Fähnrich Urs Schmid sowie Vizepräsident und Kassier Manfred Schneider. Nach dem Rücktritt von Alois Schmitter bleibt der Schützenobmann vakant. Zu Ehrenveteranen wurden Erich Frank, Peter Waser und Ferdinand Zumbühl ernannt. Landratspräsident Ruedi Waser dankte den Mitgliedern für die geleistete Arbeit, die gemeinderätlichen Grüsse überbrachte Rolf Amstad.