Niederbergers Anschuldigungen entkräftet

Der Besitzer der Panoramawelt Lungern-Schönbüel erhebt schwere Vorwürfe an verschiedenste Adressen. Betroffene reagieren gelassen, aber unmissverständlich.

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Panoramawelt-Chef Paul Niederberger steht auf der Mittelstation Turren und zeigt in Richtung Schönbüel. (Bild: Archiv Luca Wolf/Neue LZ)

Panoramawelt-Chef Paul Niederberger steht auf der Mittelstation Turren und zeigt in Richtung Schönbüel. (Bild: Archiv Luca Wolf/Neue LZ)

Paul Niederberger, Besitzer der Panoramawelt Lungern-Schönbüel AG, fühlt sich verlassen und hintergangen. In der «Obwalden und Nidwalden Zeitung» (ONZ) vom Mittwoch und im «Tagesanzeiger» vom Donnerstag erhebt er schwere Vorwürfe an die Gemeinde Lungern, an die Kantonspolizei, an staatliche Organe und an Teile der Bevölkerung. Er spricht unter anderem von Sabotage an technischen Einrichtungen seiner Luftseilbahn und Schikane.

Viele Sympathien verloren

«Paul Niederberger hat im Dorf leider viele Sympathien verloren», bestätigt Gemeindepräsident Sepp Vogler. Die Betriebssicherheit der Anlagen sei von der Gemeinde jedoch zu keinem Zeitpunkt bezweifelt worden. Elmar Ming, Präsident von Lungern Tourismus, spricht von Spannungen zwischen seiner Organisation und Paul Niederberger. Trotzdem: Dass auf dem Tourismusbüro vom Besuch der Panoramawelt abgeraten wird, stellt er in aller Deutlichkeit in Abrede.

Die Kantonspolizei Obwalden ist nicht befugt, auf die von Paul Niederberger erhobenen Vorwürfe einzugehen. Gewisse Informationen sind allerdings einem Gespräch mit Staatsanwalt Bernhard Schöni zu entnehmen. «Herr Niederberger ist in der komfortablen Situation, seine Sicht der Dinge publik machen zu können, was wir aufgrund des Amtsgeheimnisses nicht dürfen», betont er am Telefon und hält fest, dass die Kantonspolizei sämtlichen Anzeigen nachzugehen habe.

Primus Camenzind

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