Norovirus in Stanser Wohnheim ausgebrochen

Das Norovirus hat das Wohnheim Nägeligasse in Stans lahmgelegt. Von Besuchen wird abgeraten.

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Das Wohnheim Nägeligasse in Stans. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Das Wohnheim Nägeligasse in Stans. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Sowohl Bewohner wie Mitarbeiter leiden an einer Magendarm-Infektion. Die Betroffenen wurden isoliert und die Angehörigen entsprechend informiert. Die Heimleitung rät den Angehörigen, vorläufig auf Besuche zu verzichten. Im Norovirusfall gelten strenge Hygienevorschriften. Ziel ist, zu verhindern, dass das Virus auf andere Etagen, Abteilungen oder in andere Häuser verschleppt wird.

Wie die Infektion ins Wohnheim gelangen konnte, ist unklar. Im ganzen Haus sind laut Mitteilung des Wohnheimes spezielle Hygienemassnahmen eingeleitet worden. Die Gastwirtschaft Briggli bleibt sicher bis und mit 23. April geschlossen. Bereits 2008 hat das Norovirus neun Mitarbeiter und Bewohner des Wohnheims Nägeligasse lahmgelegt.

Jährlich erkranken in der Schweiz rund 400'000 Menschen an der Magendarm-Infektion. Übertragen wird die Krankheit über Tröpfchen meist direkt von Mensch zu Mensch. Für Babys und ältere Menschen kann die Infektion gefährlich sein. Das Virus ist hoch ansteckend und äussert sich durch Erbrechen und Durchfall. Die akuten Beschwerden dauern in der Regel ein bis zwei Tage, die Ansteckungsgefahr hält weitere 48 Stunden nach Abklingen der Krankheit an.

rem