NOTSITUATIONEN: Eine grossangelege Einsatzübung im Tunnel

Ereignisse wie Unfälle und Unwetter zeigen, wie wichtig eine wirksame Notorganisation zur Bewältigung von ausserordentlichen Situationen ist. Im Kanton Nidwalden wird daher am Donnerstag eine grossangelegte Einsatzübung durchgeführt.

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So wie hier bei einer Übung im Gotthardtunnel könnte das fiktive Szenario in Nidwalden aussehen. (Bild Keystone)

So wie hier bei einer Übung im Gotthardtunnel könnte das fiktive Szenario in Nidwalden aussehen. (Bild Keystone)

Am Donnerstagabend werden in Stansstad die Notstandsorganisation der Gemeinde (Notorganisation
und Feuerwehr) sowie die Einsatzorgane des Kantons (Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste 144/Rega, Koordinierter Sanitätsdienst, Care-Organisationen, Zivilschutz, Technische Dienste) in einer grossangelegten Einsatzübung unter möglichst realistischen Bedingungen beübt.

Wie der kantonale Führungsstab mitteilt, ermöglicht die Übungsanlage den Verbund-Einsatz aller Partner des Bevölkerungsschutzes auf Stufe Kanton und Gemeinde Stansstad. Die beteiligten Organe werden hinsichtlich Strukturen, Organisation und Leistungsfähigkeit auf die Probe gestellt.

Die zweite grosse Übung im Kanton seit 1998
Ausgangspunkt der Übung sind laut Mitteilung zwei Verkehrsunfälle mit mehreren involvierten Fahrzeugen in der noch nicht eröffneten Nordröhre des Kirchwaldtunnels sowie auf der Kantonsstrasse zwischen Stansstad und Hergiswil.

Nach 1998 ist dies die zweite grosse Übung im Kanton Nidwalden. Insgesamt werden rund 200 Personen im Einsatz stehen. Die Übung steht unter der Leitung des kantonalen Führungsstabes. Übungsleiter ist Xaver Stirnimann, Vorsteher Amt für Militär und Bevölkerungsschutz sowie Stabschef des kantonalen Führungsstabs, Chef der Regie ist Urs Imboden, Leiter der Abteilung Militär.

ana