Nun wird in Stansstad halt ein Jahr später umso mehr jubiliert

Stansstad verschiebt jetzt auch alle Aktivitäten des zweiten Halbjahrs ihrer 600-Jahr-Feiern auf nächstes Jahr.

Philipp Unterschütz
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Da war die Welt noch in Ordnung und die Vorfreude gross: Der Schnitzturm in Stansstad beleuchtet mit dem Logo des Jubiläums, das man an zahlreichen Festivitäten hätte zu sehen bekommen sollen.

Da war die Welt noch in Ordnung und die Vorfreude gross: Der Schnitzturm in Stansstad beleuchtet mit dem Logo des Jubiläums, das man an zahlreichen Festivitäten hätte zu sehen bekommen sollen.

Bild: Edi Ettlin (Stansstad, 2. Januar 2020)

Die Feierlichkeiten zum 600-Jahr-Jubiläum von Stansstad hatten so gut angefangen. Die Lichtschau am Schnitzturm sorgte für Begeisterung und Vorfreude auf das, was dieses Jahr noch alles kommen sollte. Doch nachdem wegen Corona schon die Anlässe im ersten Halbjahr verschoben werden mussten, hat der Gemeinderat zusammen mit dem OK «600 Jahre Stansstad» schweren Herzens beschlossen, auch alle Anlässe des zweiten Halbjahres auf nächstes Jahr zu schieben.

Es fehlt auch an der Planungssicherheit

Letztlich sei es wichtig gewesen, dass die Feierlichkeiten als «runde Sache» daherkommen würden, sagt Gemeinderat René Küchler. «Hätten wir einzelne Anlässe durchgeführt, andere aber verschoben, wäre diese Einheit und die Zusammengehörigkeit nicht mehr gegeben. Zudem fehlt letztlich schlicht die Planungssicherheit – eigentlich für alle Anlässe in den nächsten Monaten».

Nun wird Stansstad halt einfach im kommenden Jahr abfeiern, so quasi 600 Jahre + 1. Alle Beteiligten seien zuversichtlich, das ursprünglich geplante Programm ins nächste Jahr zu verschieben. «In Einzelfällen ist dies aber nicht möglich und es kommt leider definitiv zu Absagen», bedauert René Küchler. Die detaillierte Planung für die Neu-Auflage im kommenden Jahr folge nun Schritt für Schritt.

Es mag ein kleiner Trost sein, dass wenigstens ein nachhaltiges Projekt doch schon dieses Jahr realisiert wird. Die Erinnerungswege auf dem Bürgenberg zum Franzoseneinfall sind am 5. September inklusive Flyer und Homepage fertig und können begangen werden. Der Gedenktag mit grosser Feier findet dann aber ebenfalls erst 2021 statt. (unp)