Nur noch zwei Varianten für «Tunnel lang»

Für den Doppelspurausbau der Zentralbahn bei Hergiswil sind aus vier Varianten zwei zur weiteren Untersuchung ausgewählt worden. Im Herbst wird entschieden, welche Variante bis Mitte 2013 als Vorprojekt «Tunnel lang» ausgearbeitet werden soll.

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Die Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. Bis hier soll eine Doppelspur entstehen. ( (Archivbild: Robert Hess)

Die Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. Bis hier soll eine Doppelspur entstehen. ( (Archivbild: Robert Hess)

Im letzten Dezember hatte das Steuerungsgremium aus elf erarbeiteten Varianten für einen Zentralbahn-Tunnel von Hergiswil Schlüssel bis zum Bahnhof Hergiswil die vier geeignetsten zur Weiterverfolgung ausgewählt. Die vier Varianten wurden in der Zwischenzeit auf ihre Machbarkeit hin geprüft. Das Steuerungsgremium hat basierend darauf entschieden, bei zwei der vier Varianten zusätzliche Abklärungen vornehmen zu lassen. Das schreibt die Staatskanzlei Nidwalden in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Die Zusatzabklärungen umfassen vertiefte geologische Untersuchungen, ergänzende Untersuchungen beim Schluchenbach sowie weitere Abklärungen betreffend der Konsequenzen des Baus auf den Bahnbetrieb. Die anderen beiden Varianten werden laut Mitteilung nicht weiterverfolgt.

Die Ergebnisse der Zusatzabklärungen werden im Herbst vorliegen. Das Steuerungsgremium entscheidet dann, welche der beiden vertieft untersuchten Varianten bis Mitte 2013 als Vorprojekt «Tunnel lang» ausgearbeitet werden soll. Trotz den weiteren Prüfungen könne der Projektzeitplan eingehalten werden.

Nebst der Variante «Tunnel lang» lässt das Steuerungsgremium bis Mitte 2013 die Variante «Auflageprojekt und Tunnel kurz» als Vorprojekt ausarbeiten. Zweck der Erarbeitung mehrerer Varianten auf Vorprojekt-Stufe sei deren Gegenüberstellung und die anschliessende Auswahl einer Bestvariante für den Doppelspurausbau.

Nach der Wahl der Bestvariante seitens des Nidwaldner Landrats auf regierungsrätlichen Antrag hin, ist es die Politstrategische Führung des Agglomerationsprogramms Luzern, welche Ende 2013 den definitiven Variantenentscheid trifft.

pd/zim