Nur wenig Mängel an Fussgängerstreifen

Fast täglich liest man Schlagzeilen über Unfälle auf Fussgängerstreifen. Wie sicher sind sie in Ob- und Nidwalden?

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Ein Passant überquert den Fussgängerstreifen beim Kreisel an der Brünigstrasse in Sarnen. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Ein Passant überquert den Fussgängerstreifen beim Kreisel an der Brünigstrasse in Sarnen. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Nebel, Nässe, Dunkelheit: Wer in der Winterdämmerung unterwegs ist, muss Vorsicht walten lassen – ob zu Fuss, auf dem Velo oder im Auto. Gefahr droht dabei oft auf den Fussgängerstreifen. Kein Wunder: Gemäss einer TCS-Untersuchung sind mehr als die Hälfte von 100 überprüften Fussgängerstreifen nicht sicher genug.

Systematisch untersucht

In Ob- und Nidwalden sieht die Situation grundsätzlich gut aus – so zumindest lautet das Fazit bei der Verkehrspolizei. Die Kantonspolizei Nidwalden hat schon vor einigen Jahren alle Fussgängerstreifen unter die Lupe genommen. Natürlich gebe es einige Fussgängerstreifen, die nicht optimal seien, so Lorenz Muhmenthaler, Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei Nidwalden. Dringenden Handlungsbedarf sehe er aber momentan nicht.

Weniger ist mehr

«Wir sind sehr zurückhaltend bei der Bewilligung von Fussgängerstreifen», erklärt Muhmenthaler. Das bedeutet, dass die Gemeinden nicht einfach nach Belieben neue errichten dürfen. «Je mehr unnötige Fussgängerstreifen es hat, desto gefährlicher wird es auf jenen Fussgängerstreifen, die sinnvoll sind und rege benutzt werden.»

Adrian Venetz

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