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OB-/NIDWALDEN: Altersheime sind nahezu vollständig belegt

Ältere Menschen leben länger zu Hause. Dennoch sind die Heime gut ausgelastet.
Die Ob- und Nidwaldner gehen im Schnitt im Alter von rund 83 Jahren ins Altersheim. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Die Ob- und Nidwaldner gehen im Schnitt im Alter von rund 83 Jahren ins Altersheim. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

In Obwalden lebt ein grosser Teil der betagten Personen selbstständig oder mit Betreuung zu Hause. Dies zeigt eine Erhebung der Firma Lustat Statistik Luzern im Auftrag der Zentralschweizer Kantone. Nur 27 Prozent der 85- bis 94-jährigen Obwaldner lebten Ende 2016 in einem Alters- und Pflegeheim, bei den über 95-jährigen waren es rund die Hälfte. Das gleiche Bild zeigt sich in Nidwalden. Angesichts der steigenden Lebensjahre bei guter Gesundheit werde diese Zahl weiter wachsen, schreibt Lustat.

Trotzdem waren die Alters- und Pflegeheime 2016 gut ausgelastet: In Obwalden zu 95, in Nidwalden zu 98 Prozent. In Obwalden nahm die Zahl der Heimeintritte im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent ab, in Nidwalden dagegen um 19 Prozent zu, dies unter anderem, weil im Laufe des Jahres das Angebot an Pflegeplätzen ausgebaut wurde. Das durchschnittliche Alter beim Heimeintritt beträgt in beiden Kantonen gut 83 Jahre.

In Nidwalden lebten 460 Personen Ende 2016 im Heim. Von den 417 Bewohnerinnen und Bewohnern der sieben Obwaldner Alters- und Pflegeheime waren 69 Prozent Frauen. Mit steigendem Alter nehme der Frauenanteil zu, schreibt Lustat. (red)

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