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OB-/NIDWALDEN: Die Angst vor dem Spätfrost steigt

Die Bäume profitierten vom warmen Winter. Ein Spätfrost könnte aber einen Strich durch die Rechnung machen.
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Ein Rudel Gämsen im Melchtal. Sie finden in diesem Winter ausreichend Futter. (Bild Romano Cuonz)

Ein Rudel Gämsen im Melchtal. Sie finden in diesem Winter ausreichend Futter. (Bild Romano Cuonz)

Feucht und warm war der Winter. Die Förster im Kanton Nidwalden freut es. «Die Bedingungen in diesem Winter waren ideal zum Fällen», sagt Urs Braschler, Oberförster des Kantons Nidwalden. Gut ist es auch für die Vegetation. «Vor allem in den tieferen Lagen ist die Vegetation weiter als Mitte März üblich ist.» Auch die Bäume profitieren. «Die vielen Niederschläge füllten den Bodenspeicher der Bäume mit Wasser. Und Wasser ist für das Wachstum der Bäume sehr wichtig, vor allem im Frühling, wenn sie frische Äste und Blätter bekommen.» Überhaupt bedeute ein gut gefüllter Bodenspeicher weniger Stress unter dem Jahr, da die Bäume so auch trockene Sommer besser überstehen.

Das frühe Austreiben der Blätter birgt aber auch Gefahren. «Wir hoffen, dass es keinen Spätfrost gibt», sagt Braschler. «Ein Frost im April oder Mai würde den jungen Ästen und Blättern arg zusetzen.» Auch Nassschnee wäre eine Katastrophe. Die frischen Äste würden unter der Last zusammenbrechen.

Die Wildtiere profitierten vom milden Wetter. «Sie mussten keinen grossen Hunger leiden, fanden genügend Nahrung, da der Boden nicht lange gefroren und die Schneedecke nicht hoch war», erklärt Fabian Bieri, Leiter Jagd und Fischerei des Kantons Nidwalden.

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