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OB-/NIDWALDEN: Die Demografie hinterlässt ihre Spuren

Die Zahl der AHV-Bezüger stieg im ­vergangenen Jahr weiter an. Andere Werte blieben stabil.
Die Zahl der AHV-Bezüger nimmt stetig zu. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Die Zahl der AHV-Bezüger nimmt stetig zu. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

pd/red. Die Ausgleichskasse und IV-Stelle Nidwalden zahlte im vergangenen Jahr über 192 Millionen Franken aus. Der Löwenanteil von 115 Millionen Franken (rund 60 Prozent) ging an AHV-Bezüger. Für 16,7 Millionen Franken wurden IV-Gelder ausbezahlt. Rund 7 Prozent des Kuchens machten die Prämienverbilligungen aus, nämlich 13,5 Millionen Franken. 9316 Nidwaldner kamen in deren Genuss. Für Erwerbsersatz und Mutterschaftsentschädigung wurden 2015 rund 6,3 Millionen Franken ausbezahlt, was etwa 3 Prozent der gesamten Ausgaben entspricht. Weitere Posten sind Familienzulagen in der Landwirtschaft (rund 1 Million), kantonale Familienzulagen (18 Millionen Franken) und AHV-IV-Sachleistungen (8,4 Millionen).

Die demografische Entwicklung mit Geburtenrückgang und erhöhter Lebensdauer hinterlässt ihre Spuren. Innerhalb von neun Jahren stieg die Zahl der AHV-Bezüger im Kanton Nidwalden von unter 4000 auf 5570. Bei den kantonalen Ergänzungsleistungen weist die Ausgleichskasse/IV-Stelle in ihrem Jahresbericht darauf hin, dass in Nidwalden im gesamtschweizerischen Vergleich wenig Rentner Ergänzungsleistungen beziehen. Mit 690 IV-Bezügern und 875 Bezügern von Ergänzungsleistungen im Jahr 2015 blieb deren Zahl in den vergangen Jahren relativ konstant.

In Obwalden wurden 86,7 Millionen Franken an AHV-Leistungen ausbezahlt und 15,7 Millionen Franken an IV-Geldleistungen. Ergänzungsleistungen schlugen mit 14,9 Millionen Franken zu Buche. In einem ähnlichen Umfang bewegten sich im vergangenen Jahr die Zulagen für die Familienausgleichskasse (14,1 Millionen Franken). Auch in Obwalden nahm die Zahl der AHV-Bezüger zu: von 4236 im Jahr 2014 auf 4414 im vergangenen Jahr.

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