OB-/NIDWALDEN: Elan einzelner Jungparteien ist erlahmt

Während einige Jungparteien gar mit einem Sitz in Bern liebäugeln, hört man von den anderen gar nichts mehr.

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Fabio Peter, Vorstandsmitglied Juso Obwalden, Mahir Suljovic, Co-Präsident Juso Nidwalden, Mike Bacher, Präsident Junge CVP Obwalden und Mario Röthlisberger, Präsident Junge CVP Nidwalden (von oben links im Uhrzeigersinn). (Bild: PD)

Fabio Peter, Vorstandsmitglied Juso Obwalden, Mahir Suljovic, Co-Präsident Juso Nidwalden, Mike Bacher, Präsident Junge CVP Obwalden und Mario Röthlisberger, Präsident Junge CVP Nidwalden (von oben links im Uhrzeigersinn). (Bild: PD)

In Ob- und Nidwalden traten die Jungparteien oder junge Kandidaten vor einem Jahr vereinzelt für die Wahlen in die beiden Kantonsparlamente an. Doch wie steht es jetzt, zu Beginn des eidgenössischen Wahljahres, um die Jungparteien in den beiden Kantonen? Die Nidwaldner Jungsozialisten jedenfalls bringen sich in Stellung. «Falls niemand von den Grünen oder der SP kandidiert, würden wir versuchen, eine Kandidatur zu stellen», sagt Co-Präsident Mahir Suljovic. «Wir wollen dem Wähler eine links-grüne Alternative bieten und auf uns aufmerksam machen.»

Auch die Juso Obwalden hält sich die Möglichkeit einer Kandidatur offen. Der Entscheid, ob die Partei einen eigenen National- oder Ständeratskandidaten aufstellt, hänge vom Vorgehen der anderen Parteien ab, sagt Vorstandsmitglied Fabio Peter. Die übrigen Jungparteien haben vor, die Kandidaten ihrer Mutterparteien zu unterstützen. Einzig von der von der Jungen SVP Obwalden hört man gar nichts mehr. Das Präsidium ist momentan nicht besetzt, wie es auf Anfrage beim ehemaligen JSVP-Vizepräsidenten heisst.

Matthias Piazza