OB-/NIDWALDEN: Grippe: «Ernst nehmen, aber keine Hysterie»

Auch in Ob- und Nidwalden bereitet man sich auf die Mexiko-Grippe vor. Gross ist die Vorsicht vor allem in Spitälern und Altersheimen.

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Eine Kundin beim Kauf von Handschuhen. (Bild EQ)

Eine Kundin beim Kauf von Handschuhen. (Bild EQ)

Kein übertriebener Aktivismus, dafür ein genaues Beobachten mit Information und Prävention: So lässt sich in aller Kürze beschreiben, wie Ob- und Nidwalden auf die drohende Pandemie reagieren. Beide Kantone legen ihr Augenmerk dabei auf grosse öffentliche Institutionen wie Spitäler, Schulen und Verwaltung. Weil das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereits viel Vorarbeit geleistet hat, was die Information und Prävention rund um die Mexiko-Grippe angeht, muss nicht jeder Kanton ein eigenes Konzept erarbeiten, um gegen eine Pandemie gewappnet zu sein.

«Wir halten uns an ein Konzept, das von Infektologen im Kantonsspital Luzern gemeinsam mit Innerschweizer Spitälern ausgearbeitet wurde», sagt Robert Einsle, Leitender Arzt der Notfallstation am Kantonsspital Obwalden. Hier werden beispielsweise Notfallpatienten mit Grippesymptomen in einen speziellen Untersuchungsraum geführt. Wer nur zu Besuch im Spital ist, wird mit Merkblättern auf die Gefahr aufmerksam gemacht.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner und Obwaldner Zeitung.