OB-/NIDWALDEN: Nur Obwaldner Juso mit Liste

Die Jungparteien sind vor den Wahlen unterschiedlich aufgestellt. Auch die Strategien für die Wahlen sind verschieden.

Martin Uebelhart
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Bei den Wahlen in den Obwaldner Kantonsrat treten die Juso als einzige Jungpartei mit einer eigenen Liste an. Damit wolle man unterstreichen, dass man eine eigenständige Partei mit eigenen Projekten sei, sagt der Medienverantwortliche Fabio Peter. Vor vier Jahren war auch die Junge CVP mit einer eigenen Liste am Start. Vor diesen Wahlen habe man sich nun aber für eine stärkere Anbindung an die CVP entschieden, sagt Präsident Mike Bacher. Die Kandidaten stehen auf den Listen der CVP-Ortsparteien. Das gleiche gilt für die Jungfreisinnigen. Die Junge SVP hat es dagegen nicht geschafft, Kandidaten zur Wahl zu stellen.

Die Kandidaten der Jungparteien im Kanton Nidwalden treten allesamt auf den Listen der «grossen» Parteien für die Landratswahl vom 23. März an. Für eigen Listen hätten sie gar nicht genügend Kandidaten gehabt, sagt etwas Christian Renggli, Präsident der Jungen SVP Nidwalden. Ähnlich tönt es bei der Jungen CVP. Präsident Mario Röthlisberger rechnet sich auf den Listen der Ortsparteien mehr Wahlchancen aus. Zudem wäre die Partei nicht in der Lage, in allen Gemeinden mit eigenen Leuten anzutreten. Mit sieben am meisten Kandidaten schicken die Juso ins Rennen. Mahir Suljovic glaubt, mit gebündelten Kräften mehr erreichen zu können. Es sei sinnvoller erschienen, die SP zu unterstützen – und umgekehrt.