OB-/NIDWALDEN: Verschiebung wird Landratsthema

Der Nidwaldner Landrat wird sich an der Sitzung Ende März mit der geplanten Verschiebung eines Jagdbanngebiets beschäftigen.

Drucken
Teilen
Ist in einem Jagdbanngebiet nicht mehr möglich: Ein Schneeschuhläufer auf der Bannalp. (Bild: PD)

Ist in einem Jagdbanngebiet nicht mehr möglich: Ein Schneeschuhläufer auf der Bannalp. (Bild: PD)

Das bisherige Jagdbanngebiet Trübsee (braun) soll durch die Gebiete Schwarzwald, Walenstöcke und Bannalp ersetzt werden. (Bild: Janina Noser / Neue LZ)

Das bisherige Jagdbanngebiet Trübsee (braun) soll durch die Gebiete Schwarzwald, Walenstöcke und Bannalp ersetzt werden. (Bild: Janina Noser / Neue LZ)

Die geplante Verschiebung eines Jagdbanngebiets im Raum Titlis/Bannalp gibt nicht nur in den Leserbriefspalten zu reden. Das Thema kommt nun auch ins Nidwaldner Kantonsparlament. Der Wolfenschiesser CVP-Landrat Eduard Christen will an der nächsten Sitzung vom 27. März von der Regierung erfahren, mit welchen Einschränkungen das Vorhaben für Winter- und Sommertourismus sowie Alpwirtschaft verbunden ist.

Wird Sulzlipiste wieder aktuell?

Die geplante Verschiebung ist auch eine Folge davon, dass das Bundesgericht im Jahr 2007 den Bau der Sulzlipiste am Titlis verboten hat. Die FDP machte damals politischen Druck, um die Piste doch noch ermöglichen zu können. Auf die Frage, ob das Projekt wieder aus der Schublade kommen könnte, falls der Bundesrat dereinst der Verschiebung zustimmt, sagt Titlis-Bahnen-Mediensprecher Peter Reinle: «Diese Frage ist aus heutiger Sicht offen.» Er könne nicht sagen, dass sie nie komme, «aber es gibt derzeit keine Überlegungen in diese Richtung, und in unserem internen Investitionsplan bis 2019 ist sie nicht enthalten».

mvr

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.