OB-/NIDWALDEN: Vita-Parcours: Sind sie ein Auslaufmodell?

Die Vita-Parcours in beiden Kantonen sind beliebt. Jetzt im Frühling werden sie wieder auf Vordermann gebracht.

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Früh übt sich: Wendelin Krummenacher, Stefan Bachmann und Fabian Müller (von links) auf dem Vitaparcours in Sarnen. (Bild Corinne Glanzmann)

Früh übt sich: Wendelin Krummenacher, Stefan Bachmann und Fabian Müller (von links) auf dem Vitaparcours in Sarnen. (Bild Corinne Glanzmann)

Sieben Vita-Parcours gibt es in Ob- und Nidwalden. Verteilt sind sie allerdings etwas ungleichmässig. Während es in Nidwalden gerade mal einen Parcours in Buochs gibt, stehen in Obwalden deren sechs. Einer davon lädt in Giswil zum Bewegen in der Natur ein. Andy Huber kann zwar nicht im Detail sagen, wie die Einrichtung genutzt wird. «Aber die Nachfrage ist da», sagt er. «Wenn ich Unterhaltsarbeiten mache, treffe ich immer wieder Leute, die mir sagen, wie sehr sie das Angebot freut.» Jetzt im Frühling wird der Parcours wieder instand gestellt. Rund 30 bis 40 Stunden wendet er im Jahr zusammen mit Helfern für den Parcours auf. Zwischen 3000 und 5000 Franken stehen dafür zur Verfügung.

In regelmässigen Abständen überprüft die Stiftung Zurich Vita Parcours – seit einigen Jahren ist der Versicherungskonzern Sponsor – den Zustand. So auch in Buochs. «Wir erhalten immer wieder Komplimente für unsere Arbeit», sagt Markus Bolz vom STV Buochs, der für den Vita-Parcours Bannwald zuständig ist. Dass Turnvereine die Vita-Parcours unterhalten, sei ein Auslaufmodell, hält Bolz fest. «In den vergangenen beiden Jahren haben wir recht viel Arbeit investiert», sagt Bolz.