OB- UND NIDWALDEN: Kosten steigen, einzelne Biobauern steigen aus

Trotz guter Nachfrage nach Biopro­dukten sinkt schweizweit die Anzahl Biobetriebe. In Ob- und Nidwalden hält sich der Ausstieg in Grenzen.

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Wendel Odermatt, Präsident der Biovereinigung Ob- und Nidwalden. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Wendel Odermatt, Präsident der Biovereinigung Ob- und Nidwalden. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Obwalden zählte im vergangenen Jahr 183 Biobetriebe, in Nidwalden arbeiteten 67 Landwirte nach biologischen Richtlinien. In Obwalden ging die Anzahl der Biobe­triebe innert drei Jahren um knapp 9 Prozent und in Nidwalden um 7 Prozent zurück.

Gestiegene Anforderungen seitens der Bio Suisse sorgen bei den Biobauern für rote Köpfe. Bis anhin konnten sie ihren Tieren konventionelles Zusatz­futter verabreichen. Seit einem Jahr ist nur noch das Verabreichen von Biofutter erlaubt. Statt wie bisher 80 Franken müssen die Biobauern nun rund 110 Franken für 100 Kilogramm Kraftfutter hinblättern. Eine Ver­teu­erung um beinahe 40 Prozent. «Bei Betrieben mit einem hohen Kraft­futter­anteil laufen die Kosten aus dem Ruder», bestätigte Wendel Odermatt, Präsident der Ob- und Nidwaldner Biovereinigung.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.