OB- UND NIDWALDEN: Sturm stoppt die Bergbahnen

Anfang Januar der Föhn, jetzt der Westwind: Die Bergbahnen von Ob- und Nidwalden erleben stürmische Zeiten. Die heftigen Winde haben auch am Dienstag den Betrieb beeinträchtigt. Mit 133 Stundenkilometern tobte auf dem Titlis sogar ein Orkan.

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Unbeständigen Charakters ist der Januar 2008. Mal ist es sonnig und mild, mal regnets oder schneits, mal fegt Föhn durch die Zentalschweiz. Auch am Dienstag hat wieder ein heftiger Wind an den Fensterläden gerüttelt. Diesmal war ein Weststurm schuld, dass in den Ob- und Nidwaldner Wintersportgebieten viele Bergbahnen abgestellt werden mussten.

Mit 133,6 Stundenkilometern wurde auf dem Titlis gemäss Meteorologe Ludwig Zgraggen von Meteo Schweiz die höchste Windgeschwindigkeit in der Schweiz gemessen. Auch sonst wurden in der Zentralschweiz Böen von über 100 km/h registriert.

Sonnige Wochenenden
Dennoch beklagen sich die Betreiber von Bergbahnen nicht. Im Gegenteil: Alle geben sich zufrieden mit der bisherigen Saison. Das hat mit dem frühen Wintereinbruch und den guten Bedingungen über die Feiertage Ende Jahr zu tun. Aber auch damit, dass an den Wochenenden im Januar meistens gutes Wetter herrschte.

Roland Fischer, Geschäftsführer der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG, bringt es auf den Punkt. «Die Stürme fielen immer auf schwach besuchte Zeiten.» Das war auch am Dienstag so, als der gesamte Betrieb hatte eingestellt werden müssen. 

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner und in der Neuen Obwaldner Zeitung