OBERDORF: 10 Jahre nach Lothar: «Hatten riesiges Glück»

Vor zehn Jahren zerstörte der Orkan «Lothar» das Heimwesen Allmend in Oberdorf. Ursula und Werner Lussi waren samt Vieh innert Minuten obdachlos.

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So sah der Stall der Familie Lussi im Dezember 1999 nach dem Sturm «Lothar» aus. (Archivbild Dominik Buholzer/Neue NZ)

So sah der Stall der Familie Lussi im Dezember 1999 nach dem Sturm «Lothar» aus. (Archivbild Dominik Buholzer/Neue NZ)

Mit grosser Wucht fegte Orkan «Lothar» vor 10 Jahren über die Schweiz. Laut Michael Kohler von der Nidwaldner Sachversicherung entstand am 26. Dezember 1999 allein in Nidwalden innert weniger Minuten ein Schaden von mehr als 21 Millionen Franken. Im ganzen Kanton wurden etwa 240'000 Kubikmeter Holz umgefegt.

Am stärksten betroffen war die Bauernfamilie Ursula und Werner Lussi in Oberdorf. Innert kaum einer Minute war die fünfköpfige Familie samt ihrem Viehbestand obdachlos. Werner Lussi meint: «?Lothar? war sicher das grösste Schicksal in unserem Leben, aber wir hatten riesiges Glück.»

«Wir waren kaum im Haus, schon krachte es», berichtet Ursula Lussi. «Als wir zur Scheune hinüber sahen, realisierten wir, dass alles zerstört war. Dennoch: Kaum war die Katastrophe vorüber, gings an den Wiederaufbau.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.