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OBERDORF: 15 Jungjodler erleben Premiere auf der Bühne

Über einen Besucheransturm konnte sich das Jodlercheerli Brisäblick am ersten von zwei Konzerten freuen. Dafür sorgte neben den Einheimischen auch ein bekannter Gastklub aus dem Simmental.
Aus vollen Kehlen: Das Kindercheerli steht den gestandenen Sängern in nichts nach. Bilder: Rosmarie Berlinger (11. März 2017)

Aus vollen Kehlen: Das Kindercheerli steht den gestandenen Sängern in nichts nach. Bilder: Rosmarie Berlinger (11. März 2017)

Wenn das Jodlercheerli Brisäblick zu seinen Jodelkonzerten lädt, wissen die Jodelfans schon zum Voraus, dass ein Trumpf sticht: das Kinderjodlercheerli Brisäblick, das seit Jahren die ­Konzerte der Grossen bereichert und vom Publikum geliebt wird. So war es auch am vergangenen Samstag, als 56 Buben und Mädchen zwischen 5 und 13 Jahren die Bühne füllten. Für 15 von ihnen sei es der erste Auftritt, berichtete Sepp Lussy, Kontaktperson des Kindercheerlis. Bereits seit 20 Jahren besteht diese beliebte Gesangstruppe.

Das Jubiläum werde am 13. und 14. Mai mit zwei Konzerten in der reformierten Kirche ­Buochs und in der Kirche Büren gefeiert. Seit zehn Jahren werden die jungen Jodler einfühlsam von Manuel Odermatt am Akkordeon begleitet. Dankesworte richtete Sepp Lussy an Patricia Dahinden, die als kompetente Leiterin mit den Kindern einmal wöchentlich Singen und Juize auf kreative Weise einübt. Die fröhlichen Vorträge wie «Uf de Alpe obä» (modernisiert) oder «dey Seel e chley la bambälä la» verlangten nach Zugabe. Der Hit «de Kari Kreidler und seys Teffli» erhielt wieder frenetischen Applaus.

Grossartige Männerstimmen

Mit dem traditionellen «Älggi-­Juiz» präsentierten sich die Gastgeber gleich zum Auftakt in Bestform. Gut gerüstet ging es dann auf «Bärgwanderig» von Ueli Moor. Wie von Präsident Albert Lussi in der Begrüssung angekündigt, hatte das 17-köpfige Cheerli unter Leitung von Bruno Schnider weitere Naturjuiz und stimmige Jodellieder einstudiert. Beispielsweise der «Chriitere-Juiz» von Hans von Gunten, der ­«Ruossigrat-Juiz» von Emil Wallimann oder der traditionelle «Chüehmatti-Juiz» erfreuten sichtlich. Ebenfalls ohne Jodlerinnen, aber mit mehr Jodlern, begeisterte die Gastformation, der Jodlerklub St. Stephan aus dem Simmental. Dieser aus 29 Männern bestehende und unter Leitung des bekannten Ueli Moor singende Klub zauberte feinste Jodelkunst aus seinen Kehlen. Bestückt mit zahlreichen Vor- und Solo-Jodlern erklangen die meist von ihrem Leiter komponierten Vorträge auf höchstem Niveau. «E schöni Zyt», «Läbesgschicht» oder «Was i ­gschpüre» entführen die Zuhörer in unbekannte Welten und Lebensräume. Weiter verblüffte das junge Jodlerquartett «Je länger je lieber» mit glockenreinen Stimmen. Seit die drei Jodlerinnen Maria Mühlemann, Barbara Allenbach, Tanja Schäfer und Jodler Beat Halter vor acht Jahren einen Nachwuchswettbewerb gewonnen hatten, ist ihr Motto auch ihr Name. Musikalische Beiträge des «Echos vom Zingelgruess» sorgten für schwungvolle Abwechslung.

Rosmarie Berlinger

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Hinweis

Zweites Konzert: Samstag, 18. März, 20 Uhr, Aula Schulhaus Oberdorf. Gäste: Jodlerklub Illgau, Jodlerquartett Säntis, Ländlertrio Nidwaldner­gruess. Reservation per Telefon: 077 452 78 72 (Montag bis Freitag 17 bis 19 Uhr).

Die Gastgeber bei ihrem Auftritt. (Bild: Rosmarie Berlinger (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

Die Gastgeber bei ihrem Auftritt. (Bild: Rosmarie Berlinger (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

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