OBERDORF: Auf den letzten 150 Metern eines Soldaten

Für rund 180 Nidwaldner endete am Dienstag ihre Militärzeit. In der Kaserne Wil brachten sie Waffe und Material zurück.

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Auch Alexander Marinkovic aus Hergiswil (links) kann seine Militärsachen abgeben. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Auch Alexander Marinkovic aus Hergiswil (links) kann seine Militärsachen abgeben. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Noch rund 150 Meter und eine halbe Stunde trennt die Männer von ihrer Entlassung aus der Militärdienstpflicht. So lange ist der Parcours, der in der Halle 4 auf dem Kasernengelände Wil bei Oberdorf aufgestellt ist. 160 Nidwaldner Soldaten und 18 Offiziere, welche aus dem Militär entlassen werden, geben ihr Material ab. Die ältesten Soldaten sind 34, die jüngsten 30, der älteste Offizier 50 Jahre alt.

Tarnanzüge, Gamellen, Helme, Sturmgewehre werden im Sekundentakt entgegengenommen. «Rund 120 Soldaten können wir so pro Stunde durchschleusen», sagt Urs Stegmüller vom Logistik-Center Othmarsingen, das für die Abrüstung im Kanton Nidwalden zuständig ist.

Wer will, darf gewisse Utensilien behalten – auch das Sturmgewehr, sofern die Polizei einen tadellosen Leumund bescheinigt. «Rund jeder Dritte behält sein Sturmgewehr», sagt Erika Walther vom kantonalen Amt für Bevölkerungsschutz.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.