OBERDORF: Bauer Koni stürzt sich ins TV-Abenteuer

Konrad Niederberger, Bauer, ledig, sucht eine Frau. Via Fernsehen. «Höchste Zeit, dass er etwas unternimmt», freut sich seine Mutter.

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Konrad Niederberger in seinem Stall in Büren. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Konrad Niederberger in seinem Stall in Büren. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Diese Woche startet Konrad Niederberger in das grösste Abenteuer seines Lebens: Er will endlich eine Frau finden. «Eine einfache, aber eine gute», sagt der 46-Jährige und lacht sein sympathisches Lausbubenlachen. Und die Chancen stehen gut, konkret etwa bei 60 Prozent. Denn Koni, wie ihn alle nennen, will sein Ziel mit Hilfe des Schweizer TV-Senders «3 +» erreichen, wo er in der Kuppelsendung «Bauer, ledig, sucht ...» auftritt.

Und dort haben in der ersten Staffel vier von sieben Bauern ihre grosse Liebe gefunden. «Sehr gut, dass er da mitmacht», sagt Konis Mutter Agnes. Lachend schiebt die fröhliche 69-Jährige nach: «Es wird auch höchste Zeit, dass er etwas unternimmt.»

Zwei Frauen an der «Stubete», eine auf dem Hof
Diese Woche nun fährt auf seinem schmucken Hof in Büren, wo er zusammen mit seinen Eltern wohnt, ein «3 +»-Kamerateam vor. Mit im Gepäck haben sie «heisse» Post: die Bewerbungen jener Frauen, die sich auf der Homepage des Senders unter den zehn Kandidaten für Koni entschieden haben. Auf zwei Frauen muss er sich beschränken. Am 12. Oktober wird Koni seinen Auserwählten persönlich gegenüberstehen. An einer «Stubete» lernt er die beiden Damen seiner Wahl kennen und entscheidet dann, wen er für eine zweiwöchige «Testphase» mit auf seinen Hof nimmt.

Die Reaktionen von Bekannten und Verwandten seien bislang alle positiv. Warum es bislang mit der Liebe nicht geklappt hat, kann Koni nicht genau sagen. «Ich arbeite ja immer und habe kaum Zeit, jemanden kennen zu lernen.»

Die Eltern springen auf dem Hof ein
Auf die Frage, wie seine Traumfrau denn beschaffen sein müsse, geniert sich Koni etwas. Grosse Worte über Charakter oder innere Werte sind nicht so seine Sache. Sie müsse einfach zu ihm passen, müsse natürlich auch anpacken können. «Eine Fröhliche sollte es auch sein», hilft ihm Vater Konrad, 69, auf die Sprünge. Und äusserlich? «Das ist nicht so wichtig, einfach kein Schminkkasten», sagt Koni.

Das «3 +»-Team wird 14 Tage auf dem Hof der Niederbergers drehen. Koni muss etliche Stunden vor der Kamera stehen. Dass während dieser Zeit seine Eltern mehr «an die Säcke» müssen, macht ihnen nichts aus. Der Vater nickt belustigt seinem Sohn zu und sagt: «Wenns etwas nützt, helfen wir gerne.»

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.