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OBERDORF: Jodlercheerli Brisäblick unter neuer Leitung

Gastformationen aus Obwalden und dem Kanton Bern haben das Jodlerkonzert des Jodlercheerli Brisäblick bereichert. Auch die Gastgeber sowie das fröhlich auftretende Kinderjodlercheerli überzeugten.
Rosmarie Berlinger
Das Jodlercheerli Brisäblick bei seinem Auftritt in der Aula in Oberdorf. (Bild: Rosmarie Berlinger (10. März 2018))

Das Jodlercheerli Brisäblick bei seinem Auftritt in der Aula in Oberdorf. (Bild: Rosmarie Berlinger (10. März 2018))

Rosmarie Berlinger

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

«Unter der neuen musikalischen Leitung von Antonia Gasser haben wir uns mit viel Herzblut und Freude auf unsere Jodlerabende vorbereitet», erklärte Präsident Albert Lussi in seiner Begrüssung zum ersten der zwei Konzerte am vergangenen Samstag in der Aula in Oberdorf. Als Glücksfall für die «Brisäblickler» dürfe das Engagement der jungen Lehrerin und Musikstudentin Antonia Gasser bezeichnet werden, stellte der Präsident fest.

Der erstmalige Auftritt des Jodlercheerli Brisäblick schien denn auch den Stempel der neuen Leitung zu tragen. In stimmungsvollen Jodelliedern und hervorragend interpretierten Naturjuiz gefielen die 16 Jodler mit überzeugender Klangfülle. Zu glänzen wussten dabei durchwegs die zwei Vorjodler Sepp Lussi und Heinz Amstad mit ihrer souveränen sicheren Stimmführung. Als gelungene Interpretationen dürfen die Naturjuiz «Heech obä» von Ruedi Rymann, «Dr Gschänktnig» von Sepp Herger oder der «Rüederigsgrat-Juiz» von Mario Greber erwähnt werden.

Ruhe und Staunen im Publikum

«Hit gahds eys Brisäblickler gued», meinte Franz Ambauen in seiner originellen Programmansage. Sein Gruss galt dem aus lauter Frauen bestehenden Tschiferli-Cheerli aus Obwalden. Unter der Leitung der begnadeten Jodlerin Monika Ettlin beeindruckte der Frauenchor mit hervorragend interpretierten Liedern und Juiz. Die oftmals feierlich bis andächtig reichende Stimmung ist ein besonderes ­Gütezeichen dieses Jodelchors. Kompositionen wie «s Plange» von T. Aeberhard, «Bärgandacht» von Reto Stadelmann und «I dänk chli nah» von Ueli Moor versetzten das Publikum in Ruhe und Staunen. Dieses kam mit dem Auftritt der Horeflue-Jutzer aus dem Saaneland in den Genuss einer weiteren beeindruckenden Gastformation. Die aus vier Jodlern und einer Jodlerin bestehende Formation erfreute in ihrer gesanglich typischen «Bärnerart», welche deren hohe Qualität auszeichnete.

50 Kinder treten im Kindercheerli auf

Was wäre das Konzert des Jodlercheerli Brisäblick ohne den Auftritt seines gleichnamigen Kindercheerli. Seit einigen Jahren bildet es einen sichern Trumpf, um dem Jodlerabend in der Aula Oberdorf einen Besuch abzustatten. Die rund 50-köpfige Kinderschar stand auch dieses Mal wieder in der Gunst des Publikums. Unter der Leitung von Patricia Dahinden Sterchi brachte es unter anderem «Ds Bärgbächli» von Hans Widmer, «E Tag uf em Bärgli» von Ueli Moor und als lustige Zugabe «De Kari Kreidler und seys Töffli» zum Besten. Am 12. Mai darf das Kinderjodlercheerli anlässlich eines Konzertes des Heimatchörli Luzern im KKL Luzern auftreten. Was das Mitmachen beim Kinderjodlercheerli bei ehemaligen Burschen und Mädchen bewirkt hat, zeigten diese im neu gegründeten Projektchor mit einer recht anspruchsvollen Liedkomposition. Das Jodlerkonzert in der Aula Oberdorf zeigte auf eindrückliche Weise die Vielfalt und hohe Gesangsqualität der Jodlervereine, für die es nur eines gab: lange anhaltenden Applaus.

Das zweite Konzert des Jodlercheerli Brisäblick findet am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Aula des Schulhauses Oberdorf statt. Es treten auf: das gastgebende Jodlercheerli Brisäblick, das gleichnamige Kinderjodlercheerli, das Jodelduett Belinda Bammatter/Sophie Ruppen sowie die Wild-Chriiter-Jodler aus dem Wallis. Platzreserva­tionen können über Telefon 077 452 78 72 von Montag bis Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr vorgenommen werden.

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