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OBERDORF: Kann die Linke dieses Mal jubeln?

Neue Kandidaten stehen vor einer delikaten Ausgangslage, da alle vier bisherigen Landräte wieder zur Wahl antreten. Grüne und SP/Juso nehmen einen neuerlichen Anlauf, die bürgerliche Dominanz zu durchbrechen.
Oliver Mattmann

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Klar, kein bisheriger Landrat, der wieder kandidiert, kann sich im Vorfeld seiner Sache zu hundert Prozent sicher sein. Und doch kommen Abwahlen im Nidwaldner Kantonsparlament eher selten vor. Vor diesem Hintergrund ist die Hürde für neue Kandidaten in Oberdorf bei den Wahlen vom 4. März relativ hoch angesetzt, da alle vier Bisherigen vier weitere Jahre im Rathaus Stans politisieren wollen. Es sind dies Joseph Niederberger, Stefan Hurschler (beide CVP), FDP-Kantonalpräsident Stefan Bosshard sowie Armin Odermatt von der SVP.

Die Rechtspartei musste vor vier Jahren einen Sitzverlust hinnehmen, der auch mit einer Verschiebung zum Hauptort zu tun hatte (Oberdorf musste aufgrund der Bevölkerungszahlen einen Sitz an Stans abgeben). Ansonsten veränderte sich an der Parteienzusammensetzung in Oberdorf nichts.

Vizepräsidentin der Grünen Nidwalden tritt an

Das Nachsehen an den Landratswahlen hatte vor vier Jahren das linke Lager. Sowohl den Grünen als auch der SP/Juso gelang es nicht, die bürgerliche Phalanx zu durchbrechen. Sie nehmen heuer einen neuen Anlauf, mit drei Kandidaten ist die Liste der Grünen gleich gross wie 2014, SP/Juso hingegen stellt mit Lea Odermatt, die bereits vor vier Jahren angetreten ist, nur eine Kandidatin.

Die meisten Chancen dürften wohl Kandidatin Doris Hellmüller zugetraut werden, die als Vizepräsidentin der Grünen Nidwalden und Geschäftsführerin der Bruder-Klausen-Stiftung in Sachseln zuletzt vermehrt im Rampenlicht gestanden ist. Auch sie hatte im Jahr 2014 bereits einmal kandidiert und holte an den Wahlen immerhin parteiintern am meisten Stimmen. Würde sie oder eine der beiden anderen Kandidatinnen – neben Lea Odermatt will es ausserdem Gemeindepräsidentin Judith Odermatt (FDP) wissen – den Einzug in den Landrat schaffen, wäre es um die reine Männerdomäne der Landräte in Oberdorf geschehen.

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