OBERDORF: Kleinvieh präsentiert sich im Sonntagskleid

Nicht nur Kinder, auch Erwachsene erfreuten sich an den Ziegen und Schafen. Für die Züchter ist die Kleinviehschau der Lohn ihrer Arbeit.

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Herrmann Spring geniesst die Schau mit seinem vierjährigen Enkel Timo. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Herrmann Spring geniesst die Schau mit seinem vierjährigen Enkel Timo. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Kleinvieh wie Ziegen und Schafe gelten gemeinhin als Sympathieträger der nichtlandwirtschaftlichen Bevölkerung. Dies ist mitunter ein Grund, dass die Kleinviehzüchter ihre Schau jeweils an einem Sonntag durchführen. Spielt dann auch noch das Wetter mit, wie vorgestern in Oberdorf, steht einem grossen Publikumsaufmarsch nichts mehr im Weg. Sehr zur Freude von OK-Chef Karl Scheuber, der die Kleinviehschau seit sieben Jahren leitet.

Wetter wie aus dem Bilderbuch
Dieses Bilderbuchwetter nutzten viele Familien für einen Besuch. «Es ist schön, diese Tiere draussen zu sehen», erklärte René Niederberger aus Stans, der die Kleinviehschau mit seinem dreijährigen Sohn Fabian besuchte. Auch die zehnjährige Edith Niederberger aus Dallenwil, die liebevoll eine Gämsfarbige Gebirgsziege streichelte, zeigte sich begeistert und erklärte: «Die Tiere sind so nett.» Für Hermann Spring aus Oberdorf, der mit seinem vierjährigen Enkel Timo die Ausstellung besuchte, ist es wichtig, dass die Kleinviehhaltung gepflegt wird.

Für die Kleinviehzüchter ist die Schau der Lohn ihrer Züchterarbeit. Auf den Punkt brachte es Schauexperte Bruno Züger aus Altendorf: «Die gute Qualität der Tiere zeigt, dass nicht nur an der Ausstellung, sondern das ganze Jahr zu den Tieren geschaut wird.»

Jedenfalls präsentierten sich die insgesamt 92 Ziegen und 128 Schafe im Sonntagskleid. Am Morgen wurden sie von acht ausserkantonalen Schauexperten rangiert und am Nachmittag einem breiteren Publikum vorgeführt und kommentiert.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.