OBERDORF: Neue Technik bringt sauberes Wasser

Die neue Anlage zur Wasserversorgung für Schwanden ist fertig. 50 Einwohner plus die Umgebung profitieren.

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Walter Keiser steht bei den zwei Pumpen im neuen Pumpwerk. (Bild Josef Niederberger/Neue NZ)

Walter Keiser steht bei den zwei Pumpen im neuen Pumpwerk. (Bild Josef Niederberger/Neue NZ)

In qualitativer wie in quantitativer Hinsicht entsprach das Wasser der eigenen Quellen im Landwirtschaftsgebiet Schwanden oberhalb Büren nicht den heutigen Anforderungen. Die Flurgenossenschaft Wasserversorgung Schwanden ist Trägerin der nun realisierten Wasserversorgungsanlage. Diese besteht aus einem Pumpwerk und einem Wasserreservoir. Mit dem Wasser aus der neuen Pumpstation versorgt werden elf Liegenschaften mit 50 Einwohnern samt ihren Nutztieren. Die Kosten belaufen sich auf knapp 1,1 Millionen Franken.

Wasser von der Ursprungsquelle
Im Gelände sieht man von den Neubauten nur wenig. Das 150 Kubikmeter fassende Reservoir im Schwandenbergwald ist von einem Waldgürtel umsäumt. Es liegt auf 885 Meter über Meer und ist somit der höchste Punkt der Anlage. Und die «Innereien» der Pumpstation Lichtershalten befinden sich im Untergeschoss. Ins Erdreich versenkt worden sind die Versorgungsleitungen und die Kanalisation. Den wirtschaftlichsten Ort, um das Wasser zu beziehen sowie um den bestmöglichen Verlauf der Leitungsführung zu ermitteln, zählte zum Auftrag der Projektverfasser Tobler Fuchs AG aus Stansstad.

Das Wasser stammt von der Ursprungsquelle und wird von der Wasserversorgung Stans zu relativ günstigen Bedingungen bezogen. Im Wechselbetrieb befördern zwei Pumpen mit einer Leistung von je 2 Litern pro Sekunde das Wasser hinauf zum Reservoir. Von dort wird es hinab zu den elf Liegenschaften befördert.

Josef Niederberger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.