OBERDORF: Neues Ausbildungszentrum für Zivilschutz

Nidwalden realisiert bei den Swissint-Anlagen in Oberdorf ein Zentrum für den Bevölkerungsschutz. Der Landrat genehmigte am Mittwoch das Projekt. Das heutige Zivilschutzausbildungszentrum war 2005 überschwemmt worden.

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Auf der Allmend zwischen dem Swissint-Camp und der Holzvestromungsanlage (im Hintergrund rechts) soll das neue Zentrum entstehen. (Bild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Auf der Allmend zwischen dem Swissint-Camp und der Holzvestromungsanlage (im Hintergrund rechts) soll das neue Zentrum entstehen. (Bild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Das Kantonsparlament stimmte dem Objektkredit ohne Gegenstimme zu. Netto belaufen sich die Kosten für Nidwalden auf 7,7 Millionen Franken. Die Gesamtkosten betragen 9,2 Millionen. Weil die Kosten über 5 Millionen liegen, kommt die Vorlage vors Volk.

Das Zivilschutz-Ausbildungszentrum Hostetten in Wil-Oberdorf war im August 2005 überflutet worden. Die Schäden wurden nur provisorisch behoben. Das Grundstück befindet sich in einer mit einem Bauverbot belegten Zone.

Vor rund einem Jahr genehmigte der Landrat einen Planungskredit für einen neuen Standort. Diese wurde auf der Wiler Allmend gefunden, unmittelbar neben dem Camp Swissint, dem Kompetenzzentrum der Schweizer Armee für Auslandeinsätze.

Das Projekt besteht aus einem Neubau, in dem sich auch die Swissint einmieten wird, sowie aus einem Ausbildungsparcours. Der Landrat vermerkte positiv, dass das neue Zentrum für Bevölkerungsschutz auch von der Feuerwehr und von Rettungsdiensten für Übungen benutzt werden kann.

sda