OBERDORF: Zwei Millionen Kugeln warten

Wenn voraussichtlich am 2. April die Schützen der Schützenge­sellschaft Oberdorf-Büren ihr Training aufnehmen, tun sie das auf dem ersten vollständig sanierten Schiessstand Nidwaldens.

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Marcel Zobrist (rechts mit roter Jacke) und Doris Amrhein sortieren die Rückstände der Gewehrkugeln aus der bleiverseuchten Erde. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Marcel Zobrist (rechts mit roter Jacke) und Doris Amrhein sortieren die Rückstände der Gewehrkugeln aus der bleiverseuchten Erde. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Wie vom Bund gefordert, wird derzeit die bleiverseuchte Erde im Bereich des Kugelfangs abgetragen, sortiert und weggeschafft. Ein Geologe misst kontinuierlich den Bleigehalt der Erde. Dieser betrug in der Kernzone beim Kugelfang bis zu 80'000 Milligramm Blei pro Kilo Boden (Bpm). 

Das Ziel ist erreicht, wenn dieser Wert noch 200 Bpm beträgt. Mit dem Einbau eines künstlichen Kugelfangs gelangt das Blei nicht mehr in die Erde. Bis zu zwei Millionen Kugeln dürften bei der Aktion ans Tageslicht kommen. Die Schützen dürfen sich auf eine Beteiligung des Bundes freuen, weil sie diese Arbeiten vor dem 1. November ausgeführt haben.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung