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Oberdorfer sagen Ja zu guten Gemeinderechnungen

Die Gemeindeversammlungen hiessen am Mittwochabend sämtliche Geschäfte gut.
Martin Uebelhart

Die 86 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung 2017 der Politischen Gemeinde Oberdorf. Der Aufwand betrug rund 3,05 Millionen Franken. Vorgesehen war ein Defizit von gut 156000 Franken, die Versammlung durfte von einem Ertragsüberschuss von etwas mehr als 96000 Franken Kenntnis nehmen. Gemeinderat Christof Gerig bezeichnete die Oberdorfer Gemeindefinanzen als «kerngesund». Die Bilanz weist ein Nettovermögen von knapp 3,6 Millionen Franken aus, was einem Pro-Kopf-Vermögen von 1143 Franken entspricht. Neben dem Kostenbewusstsein des Gemeinderates hätten auch höhere Steuereinnahmen zu dem Ergebnis geführt. «Wir sind eine attraktive Gemeinde für natürliche und juristische Personen», konstatierte Gerig. Den Ertragsüberschuss weist Oberdorf dem Eigenkapital zu. Dieses sei wichtig, denn laut Gerig werde die Investitionstätigkeit in den kommenden Jahren zunehmen.

In der Finanzkommission waren durch die Politische drei Sitze zu besetzen. Präsident Bruno Niederberger sowie Marcus Risi wurden wiedergewählt. Für den zurückgetretenen Hannes Jodar wurde Beat Niederberger in das Gremium gewählt.

Weiter wurde einem dänischen Ehepaar das Gemeindebürgerrecht gewährt.

Sammelstelle: Warten auf kantonale Abstimmung

Gemeindepräsidentin Judith Odermatt informierte unter anderem über die Wertstoffsammelstelle beim Kreisel bei der Kaserne. Die heutige nicht zuletzt auch für Fussgänger gefährliche Situation soll verbessert werden. Allerdings wolle die Gemeinde aufgrund der Planungen für den Ersatzbau auf dem Kasernengelände nicht vorpreschen, sondern mit dem Kanton zusammenarbeiten. Darum gelte es zunächst, die kantonale Volksabstimmung über das Bauprojekt im Herbst abzuwarten.

Die Jahresrechnung der Schulgemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von gut 554000 Franken ab, dies bei einem Aufwand von rund 7,08 Millionen. Das Budget hat mit einem Defizit von fast einer Viertelmillion Franken gerechnet. Höhere Einnahmen aber auch Spardisziplin hätten zu dem Ergebnis geführt, sagte Finanzchefin Judith Imboden. Die Schulgemeinde will den Überschuss für einen Steuerrabatt im kommenden Jahr einsetzen.

Beda Zurkirch, im Schulrat für die Liegenschaften zuständig, berichtete über die abgeschlossene Sanierung des Schwimmbades. Der vom Stimmvolk bewilligte Kredit von fast zwei Millionen Franken für die Sanierung und eine Fotovoltaikanlage sei nicht vollständig ausgeschöpft worden.

Für die zwei Sitze der Schulgemeinde in der Finanzkommission wurden Christoph Baumgartner und Christoph Trottmann wiedergewählt.

Schulpräsidentin Silvia Daucourt informierte am Mittwochabend darüber, dass aufgrund der Kinderzahlen ab dem kommenden Schuljahr in Oberdorf nur noch zwei statt drei Kindergärten geführt werden. Die Kindergartenklasse in Büren bleibt bestehen.

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