Obergericht ringt mit Beschwerdenlast

Nicht zuletzt wegen der Justizreform 2011 steigt die Auslastung des Nidwaldner Obergerichts. Wenig Personalressourcen verschärfen die Situation.

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Die Akten stapeln sich: Albert Müller in seinem Büro im Obergericht Stans. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Akten stapeln sich: Albert Müller in seinem Büro im Obergericht Stans. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Justizreform und wenig Personal: Diese Faktoren sorgen dafür, dass das Nidwaldner Obergericht immer mehr zu tun hat. Gerichtspräsident Albert Müller rechnet bis Ende dieses Jahres mit einem Zuwachs von 30 bis 40 Prozent an Fällen. Seit Jahren stünden sehr wenig Personalressourcen zur Verfügung, sagt Müller. Er geht davon aus, dass die Arbeitslast weiter steigen wird.

Den grössten Anteil an der Häufung der Verfahren haben Beschwerden bezüglich «Verfügungen der Strafverfolgungsbehörden». Die Justizreform habe mehr Weiterzugsmöglichkeiten geschaffen, um ein Urteil der ersten Instanz anzufechten, ergänzt Gerichtspräsident Albert Müller. Das Gericht habe aber auch den Aufwand reduzieren können.

Christoph Riebli

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