Obwalden

Oberstaatsanwalt-Stellvertreter Bernhard Schöni tritt per Ende Oktober 2021 zurück

Bernhard Schöni erreicht das ordentliche Pensionsalter. 2019 und 2020 hatte er die interimistische Leitung der Strafverfolgungsbehörde übernommen.

Florian Arnold
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(zf.) Bernhard Schöni trat am 1. Februar 2005 die Stelle als Leiter des Verhöramts beim Kanton Obwalden an. Mit der Überführung des Verhöramts in eine Staatsanwaltschaft übernahm Bernhard Schöni per 1. Januar 2010 die Funktion des stellvertretenden Oberstaatsanwalts. «In seiner Amtszeit brachte er zahlreiche Strafuntersuchungen erfolgreich zur Anklage oder erledigte diese mittels Strafbefehl oder Einstellungsverfügung», schreibt die Obwaldner Regierung in einer Mitteilung.

Staatsanwalt Bernhard Schöni 2012 vor dem Gerichtsgebäude Obwalden.

Staatsanwalt Bernhard Schöni 2012 vor dem Gerichtsgebäude Obwalden.

Bild: Kurt Liembd

Staatsanwälte werden vom Kantonsrat gewählt und die reguläre Amtsdauer läuft jeweils vier Jahre. Die aktuelle Amtsperiode dauert noch bis am 30. Juni 2022. Auf den Zeitpunkt der Erreichung des ordentlichen Pensionsalters am 31. Oktober 2021 hin, reichte Bernhard Schöni seinen Rücktritt ein. Der Präsident der Rechtspflegekommission sowie der Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements haben den Rücktritt entgegengenommen. Sie danken Bernhard Schöni für die langjährig geleisteten Dienste, insbesondere für die umsichtige Überbrückung der schwierigen Phase der Staatsanwaltschaft in den Jahren 2019 und 2020, in denen Bernhard Schöni nach dem Rücktritt von Oberstaatsanwältin Esther Omlin erfolgreich die interimistische Leitung der Strafverfolgungsbehörde übernahm. Die Stelle wird demnächst ausgeschrieben und die Neubesetzung an die Hand genommen.