OBWALDEN/NIDWALDEN: Pro Velo bemängelt Velounterstände

Zu klein, falsch platziert: Pro Velo ist über die Velounterstände bei den Bahnhöfen nicht glücklich – und fordert Verbesserungen.

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Der Velounterstand beim Bahnhof in Sarnen. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Der Velounterstand beim Bahnhof in Sarnen. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Die Velounterstände bei Postautohaltestellen und Bahnhöfen kommen bei Pro Velo Unterwalden schlecht weg. Die Organisation machte in beiden Kantonen eine Bestandesaufnahme. Auslöser dafür waren Rückmeldungen von Pendlern.

Thomas Beck, Präsident von Pro Velo Unterwalden, spricht von einem Missstand. Als besonders prekär bezeichnet er die Situation beim Velounterstand bei den Bushaltestellen in Stans. «Viele Velos stehen schon seit Längerem und werden nicht bewegt. Ausserdem liegen oft Velos auf dem Boden herum und versperren den Platz.»

Lyss als gutes Beispiel

«Die Anzahl Abstellplätze sind besonders an Werktagen eher knapp bemessen», stellt Pro Velo Unterwalden zu den Velounterständen in Sarnen und Alpnach fest. Es würden auch immer wieder Töffs und Roller in die Unterstände gestellt, die sehr viel Platz beanspruchen, sodass Velos oft ungedeckt ausserhalb des Ständers abgestellt werden müssen.

Mit etwas gutem Willen der Politiker und Bahn- beziehungsweise Postautobetreiber könne man das Problem in den Griff bekommen, ist Thomas Beck überzeugt – und denkt dabei an Beispiele anderer Kantone. «In Lyss etwa kann man sein Velo in einer abschliessbaren Box einstellen. Das funktioniert hervorragend.»

Matthias Piazza

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