ÖV: Die beiden «Tatzelwürmer» sollen entlasten

Ab heute Montag sind zwei neue moderne Postautos im Einsatz. Sie ermöglichen komfortableres Fahren vorab entlang der Seegemeinden.

Drucken
Teilen
Zur Einweihung wurden die beiden Busse mit Blumen geschmückt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Zur Einweihung wurden die beiden Busse mit Blumen geschmückt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Vergangene Woche präsentierte die Postauto Schweiz AG, Region Zentralschweiz, ihre neusten Anschaffungen. Es sind zwei 15-Meter lange Postautos mit modernster Motorentechnik aus dem Haus Mercedes-Benz. Sie verfügen je über 46 Sitz- und 81 Stehplätze. Die «Tatzelwürmer» sind drei Meter länger als ihre schon länger im Einsatz stehenden doppelstöckigen Verwandten. Die Platzkapazität ist jedoch bei beiden Bustypen etwa die gleiche.

Eine Million Franken investiert
Postauto Schweiz reagiert damit auf die wachsende Nachfrage im öffentlichen Verkehr, vorab in den Stosszeiten am Morgen und Abend. Vor allem die rasante Zunahme von Passagieren, beispielsweise auf der Verbindung Stans–Seelisberg, ist ausschlaggebend gewesen für den Kauf der beiden Busse. So ist die Anzahl Passagiere auf dieser Strecke von 568'000 im Jahr 2001 auf 915'000 im Jahr 2007 angestiegen.

Bereits lässt Postauto täglich mehrere Zusatzwagen bis Beckenried fahren, obwohl das Angebot in den letzten zwei Jahren bereits ausgebaut worden ist. Erfahrungsgemäss wird diese Linie nicht nur von Pendlern und Schülern, sondern ebenso von Touristen und Tagesausflüglern stark genutzt. «Mit unseren neuen Fahrzeugen und der Investition von einer Million Franken wollen wir die Zukunft im öffentlichen Verkehr ins Visier nehmen», sagte Beat Wiget, Leiter Postauto Schweiz AG, Region Zentralschweiz.

Rosmarie Berlinger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.