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Kolumne

Offene Augen und Ohren

Redaktor Martin Uebelhart macht sich in seinem «Blitzlicht» Gedanken zur Ablenkung im Strassenverkehr.
Martin Uebelhart
Martin Uebelhart.

Martin Uebelhart.

Ich bin Fussgänger, Velofahrer und Autolenker. Und – zugegeben – je nachdem, auf welche Art ich unterwegs bin, ärgere ich mich zuweilen über andere Verkehrsteilnehmer im Strassenraum.

Diese Woche habe ich auf der Fahrt zu meinem Arbeitsplatz eine spezielle Beobachtung gemacht. Vor mir überquerte eine Frau die Strasse auf dem Fussgängerstreifen. Den Blick starr auf das Display ihres Handys gerichtet. Kein Blick nach rechts oder links. Man fragt sich, was kann so wichtig sein, dass man sich beim Überqueren der Strasse nicht davon abwenden kann? Der neuste Klatsch? Das Organisieren einer Verabredung?

Einen ihrer Sinne vernebeln sich immer öfter Velofahrer. Sie radeln gemütlich Musik hörend oder telefonierend mit Kopfhörern – wahlweise mit oder ohne Kabel – durch die Gegend. Mehr oder weniger abgekapselt von der Umwelt, nehmen sie kaum die Geräusche dessen wahr, was um sie herum abgeht.

Bleiben jene Autofahrer zu erwähnen, die nonchalant am Steuer mit dem Handy am Ohr telefonieren oder gar eine Textnachricht schreiben. Und mit diesem Verhalten sich und vor allem auch andere gefährden.

Mehr Kommunikation schadet sicher nicht im immer dichter werdenden Strassenverkehr. Aber bitte lieber nicht über kleine Geräte und Kopfhörer, sondern mit Blickkontakt, Rücksicht und freundlichen Handzeichen.

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