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Nidwaldner sorgen für Kinoserlebnis im Liegestuhl

Auch diesen Sommer kann man Filme unter freiem Himmel geniessen. Das Kinospektakel Buochs/Ennetbürgen ist erfolgreich angelaufen.
Matthias Piazza
Jeder Besucher kann seinen eigenen Stuhl ins Open-Air-Kino mitnehmen. (Bild: Corinne Glanzmann)

Jeder Besucher kann seinen eigenen Stuhl ins Open-Air-Kino mitnehmen. (Bild: Corinne Glanzmann)

Noch bis am 13. Juli heisst es nach dem Eindunkeln am Ufer des Vierwaldstättersees «Film ab». Bereits zum 23. Mal wird die Wiese der Badi Buochs-Ennetbürgen zum Freiluft-Kino. Wie schon in den Jahren zuvor legte das Kino eine Woche vor den Schulsommerferien los, damit auch diejenigen Schüler noch einen Film schauen können, die danach ins Lager reisen.

Das Konzept bleibt nach über 20 Jahren dasselbe: Die Besucher dürfen ihren Film unter freiem Himmel geniessen – und zwar auf ihren selbst mitgebrachten Sitzgelegenheiten. «Die Leute schätzen, dass sie es sich auf ihrem Liegestuhl bequem machen dürfen und nicht mit den harten Sitzen andere Open-Air-Kino vorliebnehmen müssen», hebt der Ennetbürger Gemeinderat und OK-Präsident Toni Odermatt den Vorteil des Kinospektakels hervor.

Auch in Zeiten von Netflix und übrigen Filmanbietern scheint das Konzept des Open-Air-Kinos aufzugehen. «Die Zwischenbilanz fällt positiv aus. Das heisse Wetter lockte in den ersten vier Tagen 1100 Besucher in unser Kino», ist Toni Odermatt erfreut. Sollte sich das freiluftkino-freundliche Wetter halten, rechnet er bis in diesem Jahr mit gegen 4000 Besuchern. Das wären fast 1000 Besucher mehr als im vergangenen Jahr und würde reichen, um die Kosten zu decken. «Die Fussball-WM war eine grosse Konkurrenz», vermutet Toni Odermatt den Grund für den Besucherschwund im vergangenen Jahr.

Die Organisatoren haben darauf geachtet, dass für jeden Filmgeschmack etwas dabei ist. So kommen Asterix-Fans am 6. Juli mit «Asterix und das Geheimnis des Zaubertrinks» auf ihre Kosten. Wem der Sinn eher nach tiefgründigem Stoff steht, kommt wohl am 11. Juli bei «Green Book – eine besondere Freundschaft» auf seine Kosten. Die Geschichte im New York der 1960er-Jahre handelt von einem weissen Chauffeur, der einen Afroamerikaner mitten ins Herz der Staaten der Rassentrennung steuert.

Hinweis: Das Kinospektakel läuft noch bis am 13. Juli. Filmbeginn ab etwa 21.45 Uhr, Abendkasse ab 19 Uhr. Eintritt 17 Franken. Die Vorführungen finden bei jeder Witterung statt, ausser bei Sturm. Internet: www.kinospektakel.ch

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