OPEN AIR SAITESPRUNG, BUOCHS: Nachwuchsbands erhalten eine Chance

Für einmal hat ein «Saitesprung» was Gutes: eine Plattform für junge Bands, Musik von Punk bis Hip-Hop und ein heimeliges Ambiente.

Drucken
Teilen
Der «One-Night-Stand» war vor zwei Jahren Vorgänger des Open Airs Saitesprung und zog damals 500 Besucher an. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Der «One-Night-Stand» war vor zwei Jahren Vorgänger des Open Airs Saitesprung und zog damals 500 Besucher an. (Archivbild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Der Erfolg überraschte – nicht zuletzt die Organisatoren selbst. 500 Besucher zählte das eintägige Open Air «One-Night-Stand» vor zwei Jahren, und dies trotz miesem Wetter. Das Echo war auch im Nachhinein so gross, dass sich das OK um Pius Bucher trotz anders lautenden Plänen dazu angetrieben fühlte, eine Zweitausgabe auf die Beine zu stellen.

Mehr noch: Das Festival, das neu unter dem Namen Saitesprung läuft, ist auf zwei Tage ausgedehnt worden. «Wir wollen die bestehenden Festivals wie die Muisiglanzgmeind oder das Lakeside-Festival nicht konkurrenzieren», betont Pius Bucher, «aber das Optimum aus unseren Möglichkeiten ausschöpfen».

Auch die Jungbürgerfeier ist integriert
Wie dieses Optimum aussieht, können sich die Open-Air-Liebhaber an diesem Freitag und Samstag zu Gemüte führen. Ein Blick auf das Programm zeigt, dass die «Saitesprung»-Macher in erster Linie Nachwuchsbands aus der Schweiz eine Chance geben wollen, sich vor Publikum präsentieren zu können. Pius Bucher weiss als Mitglied der Band Schmutzpartikel aus eigener Erfahrung, dass es für junge Bands nicht einfach ist, an Konzertveranstalter heranzukommen. Aber auch bestandene Bands wie die Kronzeugen oder Phenomden werden am Buochserberg Vollgas geben.

Das zweitägige Programm enthält aber nicht nur musikalische Kost von Rock bis Hip-Hop und Punk bis Reggae. Am Samstag sorgt der Grand-Gade-Slam-Contest zwischendurch für heitere Momente, am Freitag wird zudem die Jungbürgerfeier in den Festbetrieb integriert.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.