OPENAIR: Der Bürgenstock lockt nicht nur Rocker an

Ländler, Rock und Reggae: Auf dem Bürgenstock wurden Freunde fast aller Musikrichtungen bedient. Den Organisatoren und den 1300 Besuchern gefiels.

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Die Reggaeband «Famara with backing Band Scenty» begeisterte das Publikum. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Reggaeband «Famara with backing Band Scenty» begeisterte das Publikum. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Wer nach einer Woche Blue Balls Festival in Luzern noch immer Lust auf Live-Musik hatte, traf sich am Wochenende in Obbürgen am Open Air Rock am Bürgenstock. In der malerischen Halblichtung vor dem Tannwäldli ging das sympathische Festival bereits zum fünften Mal über die Bühne. Auffallend, dass nebst dem vorwiegend jungen Publikum auch zahlreiche ältere Musikfans auszumachen waren. Nicht weniger als 1300 Besucher fanden an allen drei Tagen den Weg auf den Bürgenstock.

Gute Stimmung, mittelmässiges Wetter, grossartige Bilanz
Die Stimmung war ansteckend, das spürte man von Anfang an, auch wenn das Wetter nicht immer optimal war. Ja, das Wetter. Beklagen kann sich zwar niemand wirklich, denn Besucher und Organisatoren sind mit einem blauen Auge davongekommen: Tropennacht am Donnerstag, ein teilweise verregneter Nationalfeiertag sowie ein sommerlicher Samstag mit einem kleinen, willkommenen Regenguss.

«Die Bilanz ist in jeder Hinsicht grossartig», schwärmte gestern Peter Loup, Mediensprecher des OK. An allen drei Tagen habe eine friedliche und begeisternde Stimmung geherrscht, so Peter Loup. Eröffnet wurde das Open Air am Donnerstag mit der Hundsverlochete. Für urchige Stimmung es herrschte Full House sorgten die Ländlerkapellen Niederberger-Odermatt, Haller-Häller und das Trio Seebi Schmidig.

Die Up ?n? down Night am Nationalfeiertag bot zahlreichen Nachwuchsbands der Innerschweiz eine ideale Plattform. Das grosse Finale folgte am Samstag mit sechs etablierten Bands. Als einer der Höhepunkt erwies sich «Famara with Backing Band Scenty», welche kurzfristig für Fusion Square Garden einsprangen. Und der gebürtige Nidwaldner Coal  liess sich schliesslich bei seinem Heimspiel nicht zweimal bitten und rockte, was das Zeug hielt.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.