OPTIMIERUNGEN: Künftig Feuerwehr ohne Gemeindegrenzen?

Brennts, dann ist jede Gemeindefeuerwehr fürs eigene Gärtchen zuständig. Das soll sich ändern. Um noch schneller vor Ort zu sein – und Kosten zu sparen.

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Die Feuerwehr bei einem Einsatz bei einem Brand in Ennetmoos. (Bild Edi Ettlin/Neue NZ)

Die Feuerwehr bei einem Einsatz bei einem Brand in Ennetmoos. (Bild Edi Ettlin/Neue NZ)

«Optimierung» – dieses Schlagwort haben sich auch die Feuerwehren des Kantons Nidwalden auf die Nägel gebrannt. Einerseits ist im aktuell vorliegenden «Abschlussbericht Konzept Feuerwehr Nidwalden» fixiert, dass sich «die Bildung von Einsatzradien für die Feuerwehr in Zukunft nicht an Gemeindegrenzen, sondern an gesamtschweizerisch festgelegten Richtzeiten für Einsätze orientieren» soll. Konkret: Ertönt das Alarmsignal, muss der Brandherd vom Lokal aus in 10 Minuten (dicht besiedeltes Gebiet) respektive 15 Minuten (dünn besiedelt) erreicht werden können.

Andrerseits fordert das Arbeitspapier auch «mehr Transparenz bei der Vergleichbarkeit der Feuerwehrkosten» in den einzelnen Gemeinden. Unter dem Strich: «Die Feuerwehr», sagt Paul Achermann, Vorsitzender der Gemeindepräsidentenkonferenz, «wird auch nicht günstiger. Wir sind uns bewusst, dass es Zeit und Geduld braucht, traditionell gewachsene Feuerwehrstrukturen für die Zukunft auszurichten.»

Roland Bucher

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.