Paralympics
Thomas Pfyl und Pascal Christen feiern erfolgreiches Saisonfinale

An den Schweizer Meisterschaften der Paralympics auf der Lenzerheide holen die beiden dreimal Gold.

Ruedi Wechsler
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Evelyne und Thomas Pfyl (rechts), Theo Gmür mit Partnerin Justine, Bundesräte Viola Amherd und Ignazio Cassis und Robin Cuche (Neffe von Didier Cuche) mit Mama Sandra.

Evelyne und Thomas Pfyl (rechts), Theo Gmür mit Partnerin Justine, Bundesräte Viola Amherd und Ignazio Cassis und Robin Cuche (Neffe von Didier Cuche) mit Mama Sandra.

Bild: Sina Guntern (Bern, 4. April 2022)

Trotz Wintereinbruch am letzten Wochenende, aber hervorragend präparierten Pisten, gelang Thomas Pfyl und Pascal Christen ein erfolgreicher Saisonabschluss im Bündner Skiparadies. Am Samstag gewann Thomas Pfyl in der Kategorie Standing den Riesenslalom und Pascal Christen verlor im Monoskibob auf Altmeister Christoph Kunz nur 1,3 Sekunden. Am Tag danach standen die beiden beim Slalom in ihren Kategorien zuoberst auf dem Treppchen. Das Podest Standing bildeten die drei Beijing-Athleten, Thomas Pfyl, Theo Gmür und Robin Cuche. Sie sorgten in China für eine Medaille und diverse Diplome.

Einen Tag nach den Schweizer Meisterschaften wurden sie am vergangenen Montag ins Bundeshaus eingeladen und von den Bundesräten Ignazio Cassis und Viola Amherd herzlich empfangen. Das letzte Rennen von langjährigen Teammitgliedern, Pigna Schmidt aus Davos und dem Tessiner Murat Pelit, löste beim Swiss Paralympics Ski-Team grosse Emotionen aus und sie wurden gebührend verabschiedet.

Nicht mit Titel gerechnet

Für den Schwyzer Thomas Pfyl war es ein super Abschluss und er habe nicht mit dem Titel im Riesenslalom gerechnet und fügt an: «Für mich ist es grossartig, mich so in den Sommer verabschieden zu können. Ich nehme diese Erfahrung mit in die neue Saison.» Für Pascal Christen ist es die erste Goldmedaille an der SM nach Bronze im Super-G und Riesenslalom 2020 in Airolo. Der Nidwaldner schaut auf eine aufwühlende Saison zurück und sagt: «Die Anspannung war für mich riesig, stand doch die Qualifikation für die Para-Ski-WM in Lillehammer und die Paralympics in Peking auf wackligen Füssen.» Die Bestätigung lieferte er mit den beiden Top-Ten-Plätzen in Norwegen im Riesenslalom und Slalom. In dieser Saison durfte er viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Nun freut er sich auf den Empfang vom nächsten Sonntag in Buochs. «Dank Marco Odermatt wird das nun Tatsache und ich werde es geniessen», so der sympathische Athlet.

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